Bester Wasserkocher ohne Plastik 2024 / 2023 / 2022 / 2021 / 2020

Wasserkocher ohne PlastikUm gesundheitliche Risiken zu vermeiden, empfiehlt es sich, Wasserkocher ohne Plastik, Nickel und Aluminium zu wählen. Denn bei Berührung mit kochendem Wasser können sich aus diesen Materialien schädliche Stoffe lösen. Das Innere des Wasserkochers sollte demnach aus einem anderen Material bestehen. Beim Ausgießen des heißen Wassers sollte darauf geachtet werden, dass es nicht in Kontakt mit Plastik kommt. Allerdings gibt es auf dem Markt nur wenige Wasserkocher, die diesen Anforderungen gerecht werden.

Die besten Wasserkocher ohne Plastik innen aus dem Test 2024 / 2023 / 2022 / 2021 / 2020

Die besten Wasserkocher aus Edelstahl ohne Plastik sind die folgenden Modelle, bei denen das Wasser zu keinem Zeitpunkt mit Plastik oder ähnlichen Materialien in Berührung kommt:

RangNameNotePreis
1Ottoni Fabbrica Alice *1,3 (Sehr Gut)Preis prüfen
2KHAPP Retro1,4 (Sehr Gut)Preis prüfen
3Ottoni Fabbrica Lignum *1,6 (Gut)Preis prüfen
*Damit du zu 100% einen herausnehmbaren Kalkfilter aus Edelstahl zu dem Wasserkocher bekommst, solltest du sicherheitshalber bei der Bestellung noch eine Nachricht an den Verkäufer schicken.

So haben wir die Wasserkocher ohne Plastik getestet

Zunächst haben wir uns auf die Suche nach einem plastikfreien Wasserkocher gemacht. Erstaunlicherweise gibt es nur wenige Modelle, die tatsächlich auch frei von Plastik sind. Nachdem wir alle Modelle ausfindig gemacht haben, haben wir sie mit folgenden Faktoren untereinander Verglichen:

  1. Qualität / Verarbeitung – 50 %
  2. Koch-Geschwindigkeit nach Leistung – 10 %
  3. Handhabung – 10 %
  4. Volumen – 10 %
  5. Preis-Leistung – 20 %

Qualität / Verarbeitung

Unsere Tester haben die Wasserkocher auf Mängel in der Verarbeitung und die Qualität der Materialien überprüft. Hierbei handelt es sich um den Durchschnitt der subjektiven Meinung jeden Testers zur Qualität und Verarbeitung.

Volumen

Je größer das Volumen, desto besser.

Geschwindigkeit nach Leistung

Unter Berücksichtigung der Leistung (Watt) wurde die Geschwindigkeit in Minuten zum Aufkochen von 1 Liter Wasser gemessen. Die Wassertemperatur lag dabei bei ~15 °C.

Handhabung

Hier wurde die Handhabung des Wasserkochers bei der alltäglichen Nutzung überprüft.

Preis-Leistung

Hier wurde der Preis ins Verhältnis zu allen anderen Faktoren (Qualität, Volumen, Geschwindigkeit, Handhabung) gestellt. Hierbei handelt es sich um den Durchschnitt der subjektiven Meinung jeden Testers zum Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Wasserkocher haben kein Plastik verbaut?

Beim Wasserkocher ohne Plastik gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ein Wasserkocher aus Glas (komplett aus Glas) oder ein Wasserkocher aus Edelstahl.

Wasserkocher aus Glas

Wasserkocher aus Glas sind frei von jeglichen Schadstoffen. Sie werden mit Wasser befüllt und auf dem Herd erhitzt. Die Handhabung ist damit umständlicher als mit einem Wasserkocher aus Kunststoff oder Edelstahl. Wasserkessel aus Glas sind für alle Herd-Arten und Fabrikate geeignet und spülmaschinenfest. Das Glas ist hitzebeständig und relativ bruchsicher; der ebenfalls aus Glas bestehende Griff bleibt kühl. Ein sehr großer Nachteil ist, dass ein Wasserkocher aus Glas, wenn er mal auf den Boden fällt, kaputt ist. Hier ist also Vorsicht geboten, da man sonst oft einen neuen kaufen muss.

RangNameNotePreis
1Trendglas Jena Glas Wasserkocher 1,2 Liter1,5 (gut)Preis prüfen
2Trendglas Jena Glas Wasserkocher 1,75 Liter1,6 (gut)Preis prüfen
Vorsicht! Wasserkocher, die nicht komplett aus Glas sind, haben IMMER Plastik oder Silikon im Wasserbehälter verbaut!

Wasserkocher aus Edelstahl

Wasserkocher aus Edelstahl sind leicht zu reinigen und rostfrei. Allerdings sind die meisten Produkte nicht frei von Kunststoffen; sie weisen im Innenleben Bestandteile aus Plastik auf. Die wenigen Wasserkocher aus Edelstahl, die vollständig auf Plastik verzichten, sind teurer in der Anschaffung. Diese kannst hier im Wasserkocher ohne Plastik Test finden..

Warum Wasserkocher ohne Plastik kaufen?

Allein bei Zimmertemperatur lösen sich gefährliche Giftstoffe aus dem Plastik heraus. Kocht das Wasser vertausendfacht sich die Belastung. Zu den gefährlichsten Stoffen zählt der Weichmacher Bisphenol A, auch bekannt unter der Kurzbezeichnung BPA. Dieser Weichmacher wird seit den 1960-er Jahren bei der Herstellung unterschiedlicher Plastikvarianten verwendet. BPA findet sich im Kunststoff Polycarbonat, der für die Produktion von Trinkflaschen, Mikrowellengeschirr, CD-Hüllen etc. genutzt wird.

Die schädlichen Auswirkungen von BPA auf das menschliche Gehirn sind nachgewiesen. Auch erhöht es das Risiko, an Krebs zu erkranken, und es kann die Gesundheit der Kinder nachteilig beeinflussen. Weiterhin wurde beobachtet, dass es Zusammenhänge zwischen BPA und Unfruchtbarkeit bei Frauen bzw. reduzierter Spermienzahl bei Männern gibt.

Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass Wasserkocher mit einer Innenwand aus Plastik winzige Teilchen ins Wasser abgeben. Diese Teilchen werden als Mikroplastik bezeichnet. Die gesundheitlichen Folgen sind langfristiger Natur. Mikroplastik im Bereich von einem Mikrometer oder darunter kann in organische Zellen eindringen und bei höherer Konzentration zu Entzündungen führen.

Warum Wasserkocher ohne Nickel?

Rund 15 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet an einer Nickelallergie. Zum Schutz betroffener Personen wurde für Trinkwasser ein Grenzwert von 20 Mikrogramm Nickel pro Liter festgelegt. Vor allem Wasserkocher mit offenem Heizelement geben zu viel Nickel ins Trinkwasser ab; die Grenzwerte werden zum Teil deutlich überschritten. Allergische Reaktionen treten nicht nur bei Hautkontakt mit nickelhaltigen Gegenständen auf. Nickel im Trinkwasser und in Nahrungsmitteln lassen ebenfalls Hautentzündungen entstehen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt an, dass bei einer täglichen Aufnahme von 500 Mikrogramm Nickel zu gesundheitlichen Schäden führt.

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Öko-Test prüfte 15 Wasserkocher aus unterschiedlichen Materialien: Kunststoff, Glas und Edelstahl. Die Untersuchung beinhaltete drei Merkmale:

Praxistest

Die Wasserkocher wurden befüllt und eingeschaltet, um folgende Fragen beantworten zu können:

– Wie heiß ist das Gehäuse, wenn das Wasser kocht?
– Wie standsicher ist das Gerät bei einer Neigung von 15 Grad?
– Wann schalten sich die Geräte automatisch ab?

Als Maßgabe bei den Tests galt die Norm für elektrische Geräte im Hausgebrauch. Bei jedem Gerät wurden 750 Kochzyklen durchgeführt. Laborexperten prüften die Handhabung der Wasserkocher im täglichen Gebrauch.

Materialtest

Verwendet wurde übliches Leitungswasser, um das übliche Szenario im Haushalt nachzuvollziehen. Geprüft wurde, ob Schwermetalle aus dem Wasserkocher in das Wasser übergehen, ob sich bei den Wasserkochern aus Plastik Weichmacher im Material befindet und ob sich während des Gebrauchs Bisphenol A aus dem Kunststoff löst.

Test auf weitere Mängel

Das Material der Wasserkocher wurde auf Stoffe überprüft, die die Umwelt belasten. Dazu zählen PVC und PVDC sowie chlorierte Verbindungen im Material und Flammschutz-Mittel. Flammschutz-Mittel lassen sich schlecht abbauen, reichern sich in der Umwelt an und schließen damit den Einsatz des Umweltzeichens aus.

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