Viele Gemeinsamkeiten

Drucken
E-Mail
Geschrieben von: Redaktion 30.11.09
Bookmark and Share
Stichworte:           

Bern - Die Schweiz, Deutschland und Österreich haben sich auf eine gemeinsame Erforschung intelligenter Stromnetze verständigt. Dazu haben Christian Blickenstorfer, Botschafter der Schweiz in der Bundesrepublik Deutschland, beim E-Energy-Jahreskongress in Berlin mit Hans-Joachim Otto, Staatssekretär beim deutschen Bundeswirtschaftministerium und Ingolf Schädler, Bereichsleiter Innovation beim österreichischen Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

Wie die Bundesverwaltung berichtet, wollen die drei Länder mit dem "Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Erforschung & Entwicklung von  IKT-basierten Energiesystemen der Zukunft in Deutschland, Österreich und der Schweiz" die Effizienz ihrer laufenden nationalen Initiativen und Förderprogramme durch eine trilaterale Kooperation deutlich verstärken.

Denn die Stromversorgung stehe überall vor grossen Herausforderungen. Der stetig steigende Stromverbrauch, die zunehmende Substitution fossiler Energieträger durch Elektrizität, die Ausbreitung der Elektromobilität, der internationale Stromhandel im liberalisierten europäischen Markt und der starke Ausbau von erneuerbaren, dezentralen Produktionsanlagen verlangten nach Lösungen, die ein Höchstmass an Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit gewährleisten.

Die dafür nötigen Lösungsansätze können laut Bundesverwaltung unter dem Begriff  "Smart Grids" zusammengefasst werden. Mit "Smart" sei die Optimierung und intelligente Integration aller Stufen des Stromversorgungssystems gemeint, von der Erzeugung über den Transport, die Verteilung und Speicherung bis hin zur effizienten Nutzung des Stroms. Den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) komme dabei eine Schlüsselrolle zu.

Insbesondere für die Schweiz, deren Forschungslandschaft auf dem Gebiet der elektrischen Energiesysteme verhältnismässig klein sei, leiste das neue Abkommen einen wesentlichen Beitrag zu einer intensiveren Forschungszusammenarbeit mit den beiden Nachbarstaaten. (eg)


Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

Stimmen zu nachhaltigkeit.org

Simon Tribelhorn
«Der Klima­wandel ist eine Tat­sache und stellt eine der zen­tra­len He­raus­for­de­run­gen des 21. Jahr­hun­derts dar. Klima­schutz geht uns alle an und es gilt jetzt zu han­deln. Ge­fragt sind neue, krea­tive Ideen und Inno­vationen. Netz­werke und das Zu­sammen­wir­ken von Wirt­schaft, Wissen­schaft und Po­li­tik sind hier­für un­ab­ding­bar, und zwar über die Lan­des­gren­zen hinaus. Die In­for­ma­tions- und Wis­sens­platt­form nach­hal­tig­keit.org leis­tet dazu einen wich­tigen Bei­trag.»
Simon Tribelhorn,
Geschäftsführer der LIFE Klima­stif­tung Liechten­stein

Abonnieren Sie noch heute Ihren persönlichen Newsletter.
Noch grössere Aktualität erhalten Sie mit unserem RSS-Feed.

Kalender

{Zum Kalender}

Gründungssponsoren