Es reicht nicht, wenn nur die Industriestaaten Treibhausgase reduzieren, sagt Franz Xaver Perrez, Chef der Schweizer Delegation. Es braucht einen Ausgleich zwischen den Emissionsreduktionen in den Industrie- und Entwicklungsländern, den Finanzen und den Kontrollmechanismen.
von Christian Mihatsch, Tianjin, 08.10.2010
Die Gefahr eines Rückfalls des Welthandelssystems in den Protektionismus der 30er Jahre ist noch nicht gebannt, sagt Simon Evenett. Massnahmen zur Förderung des Exports und vor allem Währungsabwertungen bergen die Gefahr eines globalen Handelskrieges.
von Steffen Klatt, St. Gallen, 06.10.2010
Immer mehr Investoren streben nach Gewinn nicht nur im finanziellen sondern auch im ökologischen und gesellschaftlichen Kontext – und das kann langfristig erfolgreich machen, sagt Ian Johnson, Generalsekretär des Club of Rome und früherer Direktor für Nachhaltigkeit der Weltbank.
von Yvonne von Hunnius, Vaduz, 04.10.2010
Natürlich sei Entwicklungshilfe auf Gelder angewiesen, sagt Rolf Kappel. Doch grössere Budgets würden noch lange keinen Fortschritt garantieren. Die Erreichung der Millenniumsziele hänge viel mehr von den richtigen Politiken und deren Durchsetzung im Entwicklungsland ab.
von Samuel Schläfli, Zürich, 01.10.2010
Man müsse den Bankern etwas Schmerzhaftes antun, denn sie hätten uns das alles eingebrockt, sagt John Prescott. Der ehemalige Vizepremier unter Tony Blair ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Seit Juli sitzt nun der alte Klassenkämpfer im House of Lords.
von Gabriel Rath, Manchester, 29.09.2010
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