Die Küstenlinie in arktischen Dauerfrostgebieten reagiert auf den Klimawandel mit verstärkter Erosion und zieht sich im Durchschnitt um einen halben Meter pro Jahr zurück. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Konsortium von Wissenschaftlern aus zehn Ländern, unter ihnen Forscher vom Alfred-Wegener-Institut und vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht.
von Margarete Pauls, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, 18.04.2011
Vor dem Handelssitz von Neste Oil in Genf haben gestern als Orang-Utan verkleidete Aktivisten dem eigens eingeflogenen Nachhaltigkeitschef des finnischen Energiekonzerns Neste Oil den Public Eye People’s Award für seine Produktion von Biodiesel aus Palmöl zum übelsten Unternehmen 2011 gekürt.
von Oliver Classen, Erklärung von Bern, 14.04.2011
Die Zwerghirse Tef ist das wichtigste Getreide für die Nahrungssicherheit der äthiopischen Bevölkerung. Die Pflanzen knicken jedoch leicht um. Forschende der Universität Bern haben deshalb Pflanzen mit kürzeren Halmen gezüchtet, die nun unter Realbedingungen in Äthiopien getestet werden.
von Dr. Korinna Esfeld, Universität Bern, 14.04.2011
Der Schweizer Wald gerät zunehmend unter Druck: Politiker und Bauern wollen den Schutz vor Rodungen aufheben und die Pflicht zur Wiederaufforstung aufweichen. Sie befinden sich damit auf dem Holzweg: Denn neun von zehn Schweizern befürworten einen umfassenden Schutz des Waldes.
von Stefan Inderbitzin, WWF, 12.04.2011
Die moderne Landwirtschaft kommt ohne phosphathaltigen Mineraldünger nicht mehr aus. Experten warnen vor einer Phosphorknappheit. Nicht so Roland Scholz vom Institut für Umweltentscheidungen der ETH. Er kritisiert den offenen Phosphorkreislauf und das nicht-nachhaltige Ressourcenmanagement. Am Dienstag ist Phosphor Thema des North-South Forums.
von Samuel Schläfli, ETH-Life, 11.04.2011
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