Eigentlich kann man nur den Kopf schütteln. Alle Teilnehmer des UN-Klimagipfels sind sich einig, dass der Klimawandel begrenzt werden muss. Sie sind sich auch weitgehend über den Weg dahin einig. Und doch ist der Klimagipfel blockiert.
von Steffen Klatt, Kopenhagen, 16.12.2009
Der Klimagipfel startet mit guten Voraussetzungen in seine entscheidende zweite Woche. US-Präsident Obama hat einen grösseren Spielraum für Zugeständnisse. Die EU versucht mit Geld die Verhandlungen zu erleichtern. Ein echtes Abkommen ist aber noch nicht in Sicht.
von Steffen Klatt, St. Gallen, 11.12.2009
Der Klimagipfel von Kopenhagen hat gute Aussichten auf Erfolg: Wenn so viele Staats- und Regierungschefs kommen, wollen sie nicht mit leeren Händen zurückreisen. Doch die eigentliche Arbeit muss danach gemacht werden, ausserhalb des Scheinwerferlichts. Sie würde erleichtert, wenn die Wirtschaft auf eine wirksame Klimapolitik drängte. swisscleantech ist ein Anfang.
von Steffen Klatt, St. Gallen, 07.12.2009
Die Schweiz braucht einen Wirtschaftsverband, der die Interessen nachhaltig orientierter Unternehmen in die Politik einbringt. Swisscleantech wird am 7. Dezember lanciert, an dem Tag, an dem der Weltklimagipfel beginnt. Cleantech soll zum Wohlstand der Schweiz beitragen. Die Politiker müssen die richtigen Rahmenbedingungen vorgeben, die Unternehmen ihre Kräfte bündeln.
von Nick Beglinger, FFGS, 15.11.2009
Wenn systemunkundige Lehrer systemunkundige Experten als Berater für verrückte Entscheidungsträger einer verrückten Gesellschaft ausbilden, produzieren diese jene Probleme, die wir als Folgen des heutigen Autoverkehr feststellen müssen. Die heutige Mobilität ist ein Rausch. Und wie bei jedem Rausch bleibt das Hirn auf der Strecke.
von Hermann Knoflacher, Universität Wien, 12.11.2009
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