Momentan werden Bauern wie Patienten behandelt, die wegen des globalen Wettbewerbs auf dem Krankenbett gelandet sind. Innovative Technologien und unternehmerisches Denken stehen nicht zur Debatte, Direktzahlungen sind Trumpf. Ein Plädoyer dafür, Nachhaltigkeit neu zu definieren und sich ein Beispiel an Neuseeland zu nehmen.
von Philipp Aerni, ETH Zürich, 03.03.2009
Die Schweiz nimmt ihre Verantwortung in der Klimapolitik nicht wahr und verpasst ihre Chancen. Der vom Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vorgelegte Vorschlag eines neuen CO2-Gesetzes ist völlig ungenügend. Das treibt die zukünftigen Kosten für die Klimapolitik in die Höhe.
von Kaspar Schuler, Greenpeace Schweiz, 26.02.2009
Die heutige Förderung von Agrotreibstoffen ist der falsche Weg. Die durch Steuerbefreiungen auch in der Schweiz geförderte Nachfrage hat schwerwiegende Konsequenzen für Entwicklungsländer. Deshalb braucht es eine Denkpause, ermöglicht durch ein Moratorium für den Import solcher Agrotreibstoffe.
von Paul Rechsteiner, SP, 11.02.2009
Diese Krise wird länger dauern und tiefer reichen, als es vielen lieb ist. Vielleicht ist das auch gut so. Denn sowohl die Ursachen der Krise wie auch die Möglichkeiten, sie zu überwinden, berühren das Innere der Marktwirtschaft. Unternehmen und Unternehmer müssen wieder Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.
von Steffen Klatt, St. Gallen, 23.12.2008
Der Wettbewerb um natürliche Ressourcen wird der entscheidende Faktor des 21. Jahrhunderts sein. Engpässe in der Energieversorgung und die Klimaerwärmung gehen einher mit Nahrungsmittelknappheit, Verlust an Artenvielfalt, Überfischung, Bodenerosion und Wasserverschmutzung.
von Mathis Wackernagel, Global Footprint Network, 07.11.2008
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