Lantsch/Lenz - Die Gemeindeversammlung Lantsch/Lenz hat die Vorlagen für Aclas Ela abgelehnt. Damit ist das Ferienresort und geschätzte fünf Millionen Franken Jahresumsatz in der Region vom Tisch, schreibt die Zeitung Südostschweiz. Die Stimmbürger hätten eine Zonenänderung sowie eine Anpassung des Gestaltungs- und Erschliessungsplans, eine Teilrevision Aclas Ela sowie die Änderung und Ergänzung von zwei Baugesetzartikeln mit 96:62 Stimmen abgelehnt. Damit erübrigten sich weitere Abstimmungen und das Ferienresort Aclas Ela, heisst es. Das Bündner Unternehmen Grischalpin wollte laut Südostschweiz auf dem Gebiet Tgampi Saura ein neues 4-Stern-Ferienresort mit Warmen Betten realisieren. Mit dem Resort Aclas Ela mit 75 Häusern und 450 Betten sollte laut Mitteilung ein Zeichen gegen den Bettenrückgang und den Zweitwohnungsbau gesetzt werden. Zur Finanzierung der Warme-Betten-Ferienhäuser wäre ein Maximum von 30 Prozent der Bruttogeschossfläche verkaufbar gewesen. Die restlichen 70 Prozent wären laut Südostschweiz für eine professionelle Bewirtschaftung zur Verfügung gestanden. Aufgrund der Wertschöpfungsanalysen konnte laut Mitteilung damit gerechnet werden, dass aus den Ausgaben der Aclas Ela-Gäste jährlich über fünf Millionen Franken in die lokale und regionale Wirtschaft geflossen wären, heisst es. Der Gemeindevorstand habe das Projekt einstimmig unterstützt. (eg)
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