Köln/Berlin - Der kurze Winter ist einer der wichtigsten Gründe, warum sich der deutsche Energieverbrauch im ersten Vierteljahr 2011 gegenläufig zur Gesamtwirtschaft entwickelt hat. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) mit.
Die Wirtschaft in der Bundesrepublik wuchs bis Ende März um mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Energieverbrauch für denselben Zeitraum lag nacgh den AGEB-Zahlen mit 2,9 Prozent im Minus.
Wegen der frühzeitig einsetzenden milden Witterung sank nach vorläufigen Berechnungen der AGEB vor allem die Nachfrage nach Wärmeenergien in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zu den sehr kalten Vorjahresmonaten beträchtlich. Der Witterungseinfluss überdeckte damit Verbrauchszuwächse infolge der weiteren konjunkturellen Erholung. (ug)