Darmstadt - Die Schader-Stiftung hat in der Projektreihe "Gewinne des Alterns" Fragen und Antworten zum gemeinschaftlichen Wohnen zusammengestellt. Wie die Stiftung in einer Pressemitteilung schreibt, behandeln sie die Themenbereiche "Finanzierung und Fördermöglichkeiten" und "Gemeinschaftliches Wohnen in Kooperation mit Wohnungsunternehmen realisieren". Zugleich sind nach Angaben der Pressemitteilung die Fragen und Antworten auch auf der Webseite der Schader-Stiftung veröffentlicht und können kostenlos heruntergeladen werden.
Demographischer Wandel und Alterung der Gesellschaft verlangten nach innovativen Wohnmodellen. Engagierte Bürger kombinieren individuelles und zugleich gruppenorientiertes Wohnen mit wechselseitigen Unterstützungsstrukturen - es entstehen gemeinschaftliche Wohnprojekte, heisst es. Das Potential dieser Wohnform erzeuge eine deutliche Nachfrage, so dass weitaus mehr Vorhaben realisiert werden könnten. Das ginge, wenn Wohngruppen über eine passende Finanzierung und ein geeignetes Grundstück oder Bestandsobjekt verfügten. Für Kreditinstitute, Wohnungsunternehmen und Kommunen eröffne sich ein lohnendes Betätigungsfeld. Doch die Zusammenarbeit mit den Wohninteressenten sei oft von Schwierigkeiten begleitet.
Interessanterweise "funktionieren" Dialog und Kooperation, wenn Banker, Wohnungsunternehmer und kommunale Planer schon auf Erfahrungen mit der Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnvorhaben zugreifen können, heisst es. Das sei ein Indiz dafür, wie sehr das Wissen über die jeweils andere Seite grundlegend dazu beiträgt, Missverständnisse zu vermeiden und einen erfolgversprechenden Arbeitsmodus zu finden. (eg)