Zürich - St. Gallen ist für vier Tage zur Schaltstelle des WWF geworden. Hans-Peter Fricker, CEO des WWF Schweiz und Thomas Scheitlin, Stadtpräsident von St. Gallen, begrüssten am Sonntag rund 120 Kaderleute des WWF aus der ganzen Welt zur Jahreskonferenz. Auf der Tagung, die noch bis Mittwoch dauert, sollen die Weichen für die zukünftige Arbeit der Umweltorganisation gestellt werden. Die Teilnehmer beraten laut einer Medienmitteilung des WWF an der Konferenz vor allem über die Arbeitsweise des WWF in aufstrebenden Ländern wie Brasilien, Russland, Indien, Indonesien und China. Die Frage ist vor allem, wie der WWF mithelfen kann, um die rasante Entwicklung in diesen Staaten in nachhaltige Bahnen zu lenken. Die Umweltschützer beraten gemäss der Mitteilung der Schweizer WWF-Sektion aber auch darüber, wie die Umweltorganisation ihre Tätigkeit auf globalen Themenfeldern mit der Arbeit vor Ort vereinbaren kann. So sort in der Schweiz ein kantonales Netz von WWF-Sektionen dafür, dass die regionalen Themen genauso viel Beachtung finden wie die internationalen. Die „Annual Conference“ findet jedes Jahr in einem anderen Land statt. Heuer feiert der WWF sein 50-jähriges Jubiläum und führt sein wichtigstes Treffen deshalb in der Schweiz durch, wo er am 29. April 1961 gegründet wurde. (ug)
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