Bern - Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) hat sich irritiert gezeigt über die Forderung des Zweckverbandes Region Zürcher Oberland nach neuen Bauzonen. Wie SL in einer Pressemitteilung schreibt, stehen Kulturland und Kulturlandschaft gerade im Zürcher Oberland seit Jahren unter einem starken Baudruck. Gerade er führe auch zu einer erheblichen Verkehrsbelastung und zu entsprechenden Ausbauvorhaben. Es mache den Anschein, dass die Anliegen der Landschaftsinitiative und die gegenwärtige Debatte um die Begrenzung des Siedlungswachstums vom Zweckverband zu wenig beachtet würden. Die SL als Mitinitiantin der Landschaftsinitiative begrüsst eigenen Angaben zufolge das Ziel des neuen kantonalen Richtplans, die Bauzonen zu begrenzen. Hierzu zählt ein besserer Schutz der Fruchtfolgeflächen, heisst es. Die wenigen übrig gebliebenen grösseren unbebauten Landschaften müssten unbedingt geschützt bleiben. Die SL lehnt die Forderungen des Zweckverbandes Region Zürcher Oberland als unverträglich mit der Landschaftsinitiative nach einer massiven Ausweitung der Bauzonen ab, heisst es in der Pressemittilung. Dem Wachstum sei mit einer Siedlungsverdichtung nach innen zu begegnen, auch in ländlichen Zentren. (eg)
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