Bern - Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat der Nant de Drance SA eine Zusatzkonzession für die Leistungserhöhung des im Bau befindlichen Pumpspeicherkraftwerks Nant de Drance erteilt und einer Anpassung der Baubewilligung zugestimmt. Wie die Bundesverwaltung in einer Presseaussendung mitteilt, wird das grösstenteils unterirdische Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance derzeit auf dem Gebiet der Gemeinde Finhaut (Kanton Wallis) zwischen den bestehenden Stauseen Emosson und Vieux Emosson gebaut. Es solle die vermehrte Nachfrage nach Spitzenenergie decken. Die hierfür notwendige Konzession sei vom UVEK bereits am 25. August 2008 erteilt worden. Mit der jetzt erteilten Zusatzkonzession und der modifizierten Baubewilligung könne die Nant de Drance SA Leistung und Flexibilität der sich bereits in Bau befindlichen Anlage steigern, indem zwei weitere Pumpturbinengruppen eingebaut und die Staumauer Vieux Emosson um 21,5 Meter erhöht werden könnten. Damit werde die Leistung des Pumpspeicherkraftwerks von 600 Megawatt (MW) auf 900 MW gesteigert und das Speichervolumen des Stausees Vieux Emosson verdoppelt. Die Nant de Drance SA werde verpflichtet, nebst den bereits im ursprünglichen Projekt vorgesehenen Umweltkompensationsmassnahmen weitere Massnahmen im Umfang von rund 10,5 Millionen Franken umzusetzen. Diese werden laut Bundesverwaltung in Absprache und enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis, den Gemeinden und diversen Umweltschutzverbänden vorwiegend in der Rhone-Ebene realisiert. (eg)
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