Bern - Im Rahmen des Internationalen Jahr des Waldes war Bundesrätin Doris Leuthard am Freitag zu Besuch im Wald. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) stellte laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) in Wynau (Kanton Bern) die Grundzüge der nationalen Waldpolitik vor und liess sich auf einem Rundgang die vielfältigen Leistungen des Waldes zeigen. Bundesrätin Leuthard umriss gemäss der Mitteilung die aktuellen Herausforderungen und Konflikte im Schweizer Wald und skizzierte Lösungsansätze: In jüngster Zeit sei der Wald erneut in einen Zielkonflikt von Schutz und Nutzen geraten. Die UVEK-Vorsteherin zeigte sich vor den Medien überzeugt, "dass wir Lösungen entwickeln müssen, die über einen langen Zeitraum Wirkung zeigen und den Wald als Schutz gegen Naturgefahren, als Trinkwasserlieferanten und als Lebens- und Erholungsraum erhalten". Zudem leiste der Wald als CO2-Speicher einen wichtigen Beitrag an den Klimaschutz. Gleichzeitig sei der Holznutzung, der Landwirtschaft und der Siedlungspolitik genug Raum zu geben. (ug)
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