Wien – Die Klassenzimmer der meisten Schulen haben sich seit Jahrzehnten nicht verändert. Wie eine Ausstellung im Architektur-Zentrum in Wien (azw) beweist, hat ein Klassenzimmer immer noch meist die Grösse von 9 x 7 Meter. Die schulischen Räumlichkeiten sind demnach reformbedürftig, schreibt das azw in einer Presseaussendung. Sowohl PädagogInnen wie auch ArchitektInnen seien sich darüber einig, dass mit den zeitgemässen und vielfältigen Unterrichtsprinzipien entsprechende Raumformen einhergehen müssten. So sei das Thema der Ausstellung die Wechselbeziehung zwischen dem architektonischen Raum und dem Lehren und Lernen. Sie richte sich an alle, die direkt oder indirekt mit Bildung und ihren räumlichen Rahmenbedingungen zu tun haben, vor allem an SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, ArchitektInnen und PolitikerInnen. Die Ausstellung bietet azw zufolge die Möglichkeit, sich über die Entwicklung des Schulbaus und deren Hintergründe zu informieren, den Umgang mit Raum in 1:1-Installationen spielerisch zu erforschen und eigene Visionen für die "Schule der Zukunft" zu entwickeln. Pläne und Modelle exemplarischer Projekte, insbesondere innovativer Schulbauten von 1950 bis 1980 aus den Archivbeständen des Architektur-Zentrums Wien vertiefen diesen forschenden Zugang, heisst es. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Mai in der Alten Halle des im Architekturzentrums Wien zu sehen. (eg)
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