Kommunen wollen dabei sein

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Geschrieben von: Redaktion 12.04.11
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Berlin - Kommunen und kommunale Unternehmen in Deutschland begrüssen, dass die sieben ältesten Kernkraftwerke abgeschaltet sind und die Laufzeitverlängerung erneut zur Diskussion steht. "Kommunen und Stadtwerke sehen die Chance, das Energiekonzept jetzt im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes und eines modernen, zukunftsgerichteten Energiesystems neu zu bewerten und umzugestalten", werden die Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Dr. Stephan Articus, Dr. Gerd Landsberg und Hans-Joachim Reck in einer Presseaussendung zitiert.

Die Energieversorgung im Zeitalter erneuerbarer Energien werde künftig deutlich weniger auf zentralen Strukturen beruhen. "Die Städte und ihre Stadtwerke sind der geborene Partner für eine dezentrale Energieversorgung der Zukunft", meint laut der Pressemitteilung Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages.

Der Ausbau der Erneuerbaren müsse einhergehen mit einem Ausbau der dafür notwenigen Energieinfrastruktur, meint dazu weiter Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Er halte es vor allem für nötig, Regelungen im Planungsrecht oder im Gesetz für erneuerbare Energien auf den Prüfstand zu stellen, um den Ausbau der Erneuerbaren zu forcieren. Für Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU, "hat das derzeitige Energiekonzept der Bundesregierung die richtigen Ziele, es weist jedoch einige Webfehler auf", wie es heisst.

Alle drei Verbände machen laut der Pressemitteilung deutlich, dass ein so wichtiges Zukunftsthema wie die Energiepolitik nur auf der Basis eines möglichst breiten Konsenses nachhaltig gestaltet werden kann. Kommunen und Stadtwerke stünden bereit, konstruktiv am Umbau des Energiesystems mitzuwirken. Dies gehe jedoch nur, wenn wirklich alle relevanten Akteure von Anfang an in die Überlegungen der Bundesregierung einbezogen werden. Deshalb fordern der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der VKU die Bundesregierung auf, die Kommunen und Stadtwerke diesmal – anders als 2010 – auch zu entsprechenden Gesprächen einzuladen, heisst es. (eg)

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