Bern - 140 Millionen Franken erhält die SBB zusätzlich. Im Dezember 2010 durch das Parlament beschlossen, hat es nun im Rahmen einer Zusatzvereinbarung zur Leistungsvereinbarung zwischen Bund und SBB 2011-2012 den Bundesrat passiert. Von diesen 140 Millionen Franken werden 78 Millionen der Substanzerhaltung der SBB-Infrastruktur dienen und 62 Millionen in punktuelle Erweiterungen investiert, heisst es in einer Bundesmitteilung von heute. Das Parlament hatte im Dezember 2010 die Mittel noch einmal auf 3,462 Milliarden Franken für die SBB erhöht, womit vor allem die Substanzerhaltung intensiviert werden soll. In der Zusatzvereinbarung, wie sie jetzt vom Bundesrat angenommen wurde, sind knapp 80 Millionen Franken für die Substanzerhaltung einschliesslich der Anpassung an die Erfordernisse des Verkehrs und den Stand der Technik der SBB-Infrastruktur vorgesehen. Damit können auch kleinere Stabilitätsmassnahmen und diverse Perronanpassungen in den Kantonen Zürich, Bern und Waadt umgesetzt werden. Für Erweiterungen werden etwa 60 Millionen Franken verwendet. Davon werden 26 Millionen Franken für Land- und Gebäudeerwerb im Hinblick auf den Ausbau des Knotens Lausanne verwendet und 10 Millionen für Profilanpassungen auf der Strecke zwischen Lausanne und Vevey. Es werden zudem Massnahmen zur Leistungssteigerung im Knoten Bern und in Zürich (Wehntal, Kemptthal) finanziert. 13 Millionen sind für Ausbauten zugunsten des Güterverkehrs in Chavornay und Rothenburg und für Vorprojekt und Planauflage für den Rangierbahnhof Limmattal /Gateway Limmattal bestimmt. Für diverse Vorprojektarbeiten zur Netzentwicklung werden 8 Millionen verwendet.
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