Hamburg - Ab heute gibt’s in Hamburg Literatur vom Feinsten aus Protest gegen die Vattenfall-Lesetage. Mit dabei sind Günther Grass, Feridum Zaimoglu, Nina Hagen, Jutta Ditfurth, Harry Rowohlt und andere. Robin Wood unterstützt das „Lese-Festival von unten“. Die Initiative „Moorburgtrasse stoppen“ hat mit zahlreichen UnterstützerInnen ein vielfältiges Literatur-Programm aufgestellt, das sich als Gegenveranstaltung gegen die 12. Vattenfall-Lesetage betrachten. Unter dem Motto: „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ werden vom 6. bis 15. April über 50 Veranstaltungen in der ganzen Stadt stattfinden. Außerdem lädt die Initiative „Hamburger Unternehmen gegen Atomkraft“ zur Literaturreihe „Lesen ohne Atomstrom“. Beide Veranstaltungsreihen werden von ROBIN WOOD unterstützt.irk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD, bewertet die Medienpartnerschaft von NDR und Hamburger Abendblatt mit den Vattenfall-Lesetagen kritisch: „Es wäre eine angemessene Reaktion auf die Ereignisse in Fukuschima, wenn wichtige Hamburger Medien ihre Partnerschaft mit Vattenfall aufkündigen würden.“ Er fordert die Abschaltung der Vattenfall-AKW Krümmel, Brunsbüttel und Brokdorf.
Hier geht's zum komplette Programm der Lesetage: http://www.lesetage-selber-machen.de und http://www.lesen-ohne-atomstrom.de.
|