Neuchâtel - Im Februar 2011 übernachteten 7,7 Prozent weniger Menschen in Schweizer Unterkünften als im Jahr zuvor. Besonders hart traf es Skiregionen, denen der Schnee fehlte.
Die Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) von heute zeigen, dass die Schweizer Hotellerie im Februar 2011 insgesamt 3 Millionen Logiernächte zählte. Dies entspricht gegenüber Februar 2010 einer Abnahme von 7,7 Prozent um 249.000 Logiernächte. Der Frankenkurs scheint dafür mitverantwortlich zu sein, denn die ausländischen Gäste verzeichneten 1,6 Millionen Logiernächte, was einen Rückgang von 8,6 Prozent bedeutet. Aber nicht nur: Mangelnder Schnee liess auch Schweizer zuhause bleiben - nur 1,4 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der inländischen Gäste, was einem Rückgang von 6,6 Prozent entspricht. Gerade die Bergregionen hatten teilweise mit einem Minus von bis zu 18 Prozent zu kämpfen, während Zürich und Genf zulegten.