Die Bewerbungsphase für den Architekturpreis für nachhaltiges Bauen im Rhein-Main-Gebiet läuft. Im kommenden November soll er zum zweiten Mal verliehen werden. Neu ist, dass jetzt Planer, Architekten und Bauherren aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet teilnehmen können, denn die Städte Frankfurt am Main, Wiesbaden und Darmstadt sowie der Regionalverband FrankfurtRheinMain loben den Preis gemeinsam aus.
Ein "Green Building FrankfurtRheinMain" soll innovativ, gestalterisch hochwertig und nachhaltig sein, heisst es in der Projektbeschreibung. Es müssen neue Standards im ökologischen Bauen gesetzt werden, die Energieeffizienz und Nutzerkomfort verbinden und die als Vorbild für andere Projekte dienen. Im Jahr 2009 wurden bereits acht Gebäude – vom Bürohochhaus über ein Schulgebäude bis hin zum sanierten Wohnhaus – von einer Fachjury prämiert.
Für die besonders innovative Bauweise des Haupthauses und der Ostarkade erhielt die Kreditanstalt für Wiederaufbau im Jahr 2009 gleich zwei Auszeichnungen in den Kategorien Neubau und Sanierung. Auch die beiden Architekten des Scheffelhofs, Stefanie und Hans-Dieter Rook, sehen sich durch den "Green Building Preis" in ihren Bemühungen für eine soziale, umweltfreundliche und nachhaltige Wohnsituation für junge Familien bestätigt. Sie denken aber bereits schon weiter. "Der Preis hat uns angeregt, das Thema 'Flächenrecycling' weiter zu verfolgen. Wir wollen durch ein Plus-Energiekonzept oder ein Gebäude nach dem 'cradle to cradle'-Prinzip den Green Building-Faktor in Zukunft noch weiter steigern", sagt Stefanie Rook.