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Geschrieben von: Redaktion 24.03.11
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Chemnitz - Die Berliner Studie zur E-Mobilität geht in die zweite Phase: Jetzt geht es unter anderem um die Erfahrungen verschiedener Nutzergruppen wie privaten Autobesitzern, Firmenflotten oder Carsharing-Orgnaisationen. Zudem steht die Optimierung des Ladevorgangs durch intelligente Steuerungssysteme im Blickpunkt.

Wissenschaftler der Professur Allgemeine und Arbeitspsychologie der Technischen Universität (TU) Chemnitz hatten bereits im Pilotprojekt "MINI E Berlin" gezeigt, dass sich Nutzer von Elektroautos im Berliner Stadtverkehr nicht eingeschränkt fühlen. Darauf aufbauend befasst sich die Professur laut einer Mitteilung der TU Chemnitz nun in zwei weiteren Projekten mit der Elektromobilität.

Das Projekt "MINI E V2.0" folgt gemäss TU Chemnitz direkt auf die Pilotstudie und erforscht den Betrieb von Elektroautos in verschiedenen Nutzungsformen, zum Beispiel bei Privatnutzern ohne private Lademöglichkeit, in Fahrzeugflotten oder beim Carsharing. Untersuchungsort sei wiederum Berlin. "Übergeordnetes Ziel ist es, die Marktakzeptanz und Nutzung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen und damit deren Umweltnutzen zu steigern", wird Prof. Josef Krems, Inhaber der Professur Allgemeine und Arbeitspsychologie, in der Mitteilung zitiert.

Dabei ist den Angaben der TU zufolge unter anderem die Analyse und Verbesserung des Konzepts Wind-to-Vehicle (W2V) entscheidend. Mit diesem Konzept sollen verstärkt erneuerbare Energien, insbesondere Windenergie, zum Laden von Elektrofahrzeugen verwendet werden. Dafür müssen die Zeiten, zu denen die Windenergie eingespeist und die Fahrzeuge geladen werden, aufeinander abgestimmt werden.

In einem zweiten Projekt mit dem Titel "Gesteuertes Laden V2.0" befasst sich die Chemnitzer Professur mit der Optimierung des Ladevorgangs. Dieses Projekt basiert auf einer Entwicklung, die im Pilotprojekt entstand. Um die schwankende Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien auszugleichen und diese für Elektromobilität nutzbar zu machen, erarbeiteten die Projektpartner unter dem Begriff "Gesteuertes Laden" ein neues Ladekonzept.

"Nachdem die Machbarkeit und Alltagstauglichkeit des Konzepts bereits erprobt wurde, geht es im aktuellen Projekt darum, die Effektivität und Effizienz des Gesteuerten Ladens deutlich zu steigern", erklärt Krems. Dazu sollen die Ladeinfrastruktur weiterentwickelt, Fahrzeuge umgerüstet und Software zur Steuerung des Be- und Entladens entwickelt werden. Zudem schaffen und evaluieren die Projektpartner verbesserte Mensch-Maschine-Schnittstellen, die eine bessere Ausnutzung des Potentials vom Gesteuerten Laden bewirken sollen. (ug)

http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2011/03.21-10.16.html

 

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