St. Gallen - Da regionale Kompetenzzentrum Naturinfo.ch ruft die Autofahrer auf, in den kommenden Wochen verstärkt auf die Krötenwanderung zu achten. Laut einer Medienmitteilung hat das zeitweise milde Wetter überall Amphibien aus ihrem Winterschlaf geweckt. Mit einsetzendem Regen seien sie in grosser Zahl unterwegs zu ihren Laichgewässern. Gleichzeitig werden auf vielen Strassen abends und morgens Amphibienretter unterwegs sein. „Die meisten Kröten und Frösche kehren als erwachsene Tiere zur Vermehrung an den Ort zurück, wo sie selbst aus dem Ei geschlüpft sind“, erläutert Naturinfo.ch. „Dazu unternehmen sie Wanderungen von gelegentlich mehreren Kilometern.“ Unterwegs müssten die Amphibien häufig Strassen überqueren. Auf dem warmen Asphalt blieben sie gerne sitzen, um sich aufzuwärmen. Männchen nutzten dort auch den guten Rundblick, um vorbeiziehende Weibchen abzupassen und sich mit ihnen zu paaren. Dabei fiellen jedes Jahr zahlreiche Amphibien dem Autoverkehr zum Opfer. Naturinfo.ch erinnert daran, dass freiwillige Helfer jedes Jahr zehntausende Amphibien von den Strassen sammeln und damit vor der Gefahr retten, überfahren zu werden. Dieser Einsatz erfordere die Rücksicht der Autofahrer: Wer im Bereich von Amphibienwanderungen langsam fahre, schone das Leben von Amphibien und gefährdee die Rettungsaktionen nicht. (ug)
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