Die SES ist von den Ereignissen in Japan tief betroffen. In Japan findet neben der gewaltigen Naturkatastrophe auch ein atomares Desaster statt. Das ganze Ausmass ist bis heute nicht abschätzbar. Der Bundesrat ist angehalten, seine Atompolitik grundlegend zu überdenken. In Fukushima ist nach heutigem Wissensstand das geschehen, was laut AKW-Betreibern und Sicherheitsbehörden in einem modernen AKW quasi ausgeschlossen werden könne: die Kernschmelze. In Tschernobyl und Harrisburg war es der fehlbare Mensch, in Japan sind es die Naturkräfte, welche aufzeigen, dass diese Technologie keine Fehler verzeiht. Als Folge des Erdbebens und der anschliessenden Flutwelle mussten 11 AKW in Japan ihren Betrieb einstellen. Die Stromversorgung ist massiv eingeschränkt, der Strom wurde rationiert. Dies zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Versorgungssicherheit durch Atomkraftwerke nicht gewährleistet werden kann.Bundesrat und Politik jetzt gefordertDie Schweizerische Energie-Stiftung fordert den Bundesrat und die Politik auf, die richtigen Schlüsse aus den Ereignissen in Japan zu ziehen. Die Sistierung der AKW-Neubauverfahren ist ein erster Schritt, reicht aber nicht aus. Es gilt nun eine Strompolitik zu verfolgen und umzusetzen, welche den geordneten Rückzug aus dieser Risikotechnologie vorsieht und auch erreicht. Das Bundesamt hat längst vorgerechnet, dass ein Weg ohne neue Atomkraftwerke möglich und volkswirtschaftlich interessanter ist. Mehr Informationen: Jürg Buri Geschäftsleiter SES Tel: 044 275 21 21 E-Mail:
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Bild: Fukushima vor der Katastrophe (Tepco)
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