Die nationale WWF-Mitmach-Kampagne zum Abschluss des Biodiversitätsjahres fand Anklang. Über 1'200 Projekte wurden eingereicht und vier Projekte von sanu-Natur- und Umweltfachleuten haben es aufs Siegertreppchen geschafft. Das Bieler Bildungsinstitut sanu ist stolz auf seine Abgängerinnen und Abgänger.
Das Jahr der Biodiversität ist zu Ende. Um dem Jahr einen würdigen Abschluss zu schenken, veranstaltete der WWF Schweiz eine Preisverleihung zur nationalen Mitmach-Kampagne. Private, Gemeinden, Landwirte, Schulen und Unternehmen sollten ihre Projekte zu Gunsten der Naturvielfalt einreichen. Über 1'200 folgten diesem Aufruf und machten mit. Bei den über 1'200 Einreichungen wirkten auch vier Natur- und Umweltfachleute mit und schafften es aufs Podest. Verwandte Themen| { Award für skrupellose Konzerne, 11.01.11 } | | { Ausgezeichnete Hotelketten, 23.11.10 } | | { Artenvielfalt erhält einen Wert, 01.11.10 } | | { Auszeichnung für den Einsatz, 08.10.10 } | | { Belohnung für Wandel von unten, 01.10.10 } | | { Ohne Vielfalt keine Zukunft , 20.05.10 } | | { Artenkenner sterben aus, 03.05.10 } | | { Biodiversität braucht einen Preis, 15.02.10 } | | { Biodiversität schützen , 13.02.10 } | | { Biodiversität stärken, 27.01.10 } |
In der Hauptkategorie bekam der Fachverband der Schweizerischen Kies und Betonindustrie FSKB in Bern den 3. Platz und wurde mit CHF 5'000.- belohnt. Die beiden sanu-Abgänger Beat Haller und Doris Hösli führen in zahlreichen Abbaustellen der Schweiz Naturförderungsprojekte durch, meistens in Zusammenarbeit mit dem Personal der Abbaustellen. Beispielsweise kümmern sie sich um den Bau von ausdauernden und temporären Gewässern, die Gestaltung von Reservatsflächen in der Endgestaltung, Unterhalt von Ruderal- und Pionierwaldflächen, Reduktion von Neophyten und die Durchführung von Schulklassen- und Erwachseneneinsätze. Mit diesem Projekt schafften sie es auf Rang drei beim WWF-Preis.
Daniela Habegger ist ebenfalls ehemalige sanu-Lehrgangsteilnehmerin und ist seit 34 Jahren als Friedhofsgärtnerin auf dem Friedhof Wohlen b. Bern tätig. Während der Ausbildung zur Natur- und Umweltfachfrau bei sanu verfasste sie eine Projektarbeit mit dem Titel «Der LEBENdige Friedhof», in welcher sie sich Gedanken zu ihrer täglichen Arbeit auf dem Friedhof machte. Die Idee war, den monotonen Lebensraum Friedhof in einen lebendigen Ort zu verwandeln. Neben den üblichen Friedhofspflanzen sollten auch naturnahe Lebensräume und Kleinstrukturen ihren Platz finden, um die Biodiversität auf der ganzen Anlage zu fördern. Dieses Projekt überzeugte auch die Fachjury des WWF-Preises und in der Kategorie «Gemeinden» erreichte Daniela Habegger und die Gemeinde Wohlen b. Bern den 1. Platz.
In den Kategorien «Landwirtschaft» und «Unternehmen» wurden zwei Gewinner-Projekte ebenfalls von sanu-Natur- und Umweltfachleuten unterstützt. Der nächste sanu-Lehrgang zum eidg. Fachausweis startet im August 2011 und in die Informationsabende finden am 2. Februar 2011 in Olten und am 1. März in Biel statt.
Weitere Informationen: Sanu Désirée Schmid, Kommunikationsplanerin
Telefon: +41 (0)32 322 14 33
E-mail:
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Bild: sanu-Weiterbildung Natur- und Umweltfachfrau/fachmann: Projektwoche im Pfynwald/VS (sanu).
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