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Gerechtigkeit im Treibhaus

Geschrieben von: Alexander Stefes, The Club of Rome 18.11.10
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Der Club of Rome stellt in Zusammenarbeit mit der DEZA am 17. und 18.
November in Bern Strategien zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit auf den Prüfstand. Unter dem Titel „Concerted Strategies for International Development in the 21st Century" sind über 50 Experten aus der ganzen Welt geladen.

Während sich Industrieländer wie die Schweiz der drängenden Herausforderung der Bekämpfung des Klimawandels mehr und mehr stellen, sich klimapolitische Ziele setzen und Innovationen beschleunigen wollen, bleibt eines ihrer wichtigsten Instrumente hingegen weitgehend unberührt: Die Entwicklungszusammenarbeit. Globale Trends und die Rolle der Schweiz stehen im Mittelpunkt an der Konferenz, die sich der Frage widmet, wie internationale Kooperation vor dem Hintergrund der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gestaltet werden soll: Wenn die Weltbevölkerung stetig und immer schneller wächst, Ressourcen aber knapper werden und die Menschheit an die ökologischen Grenzen ihres Planeten stösst.

Welchen Stellenwert wird der Übergang in ein Kohlenstoffarmes Zeitalter für Schwellen- und Entwicklungsländer einnehmen? Der Wachstums- und Modernisierungsanspruch dieser Länder macht es schwierig dem globalen Klimaproblem die notwendige Priorität einzuräumen. Wenn soziale und wirtschaftliche Grundbedürfnisse der Menschen nicht gesichert sind, erklärt sich nur allzu leicht, warum die Bekämpfung des Klimawandels nicht sehr weit oben auf der politischen Agenda steht.

Dabei sind es auch Entwicklungs- und Schwellenländer, die einen wachsenden Anteil des weltweiten CO2-Austosses verursachen. So hat beispielsweise China die USA im Jahr 2008 bei Kohlendioxid-Emissionen als Spitzenreiter abgelöst. Nachdenklich stimmt ausserdem, dass gerade die kommenden Jahre entscheidend für die weitere Entwicklung sein werden und die Grundlage für das Ausmass eines Problems bilden, das wir heute nur schwer abschätzen können. Einig sind sich Klimaexperten allerdings darin, dass wir nicht mehr viel Zeit haben, um die notwendigen Voraussetzungen für eine annehmbare Zukunft künftiger Generationen auf unserem Planeten zu sichern.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey zum Hintergrund der Experten-Konferenz: „Die internationale Entwicklungszusammenarbeit mit den einhergehenden ökonomischen, sozialen, politischen, ökologischen, kulturellen und technologischen Herausforderungen ist zu Anfang des 21. Jahrhunderts von beispielloser Tragweite. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, braucht es neue Denkansätze und eine stärkere Orientierung am Prinzip der Nachhaltigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik."

Das gemeinsame Bestreben von Industrie- und Entwicklungsländern, die weltweiten Unterschiede in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie in den allgemeinen Lebensbedingungen dauerhaft und nachhaltig abzubauen, soll sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen: „Kohärente und moderne Strategien müssen entwickelt und angepasst werden, um die kritischen, systemischen und zusammenhängenden Probleme unserer Zeit auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit gezielt und effektiv anzugehen", kommentiert Ian Johnson, Generalsekretär des Club of Rome.

18. November, 18:30 – 20:00 Uhr:
Podiumsdiskussion mit anschliessendem Apéro riche: Der Club of Rome, DEZA und das Centre for Development and Environment (CDE) der Universität Bern laden Presse und Öffentlichkeit ein: Das Podium wird unter dem Leitmotiv „Gerechtigkeit im Treibhaus – Was macht die Schweiz" die Frage nach der Zukunft internationaler Entwicklungszusammenarbeit stellen und einen Blick auf künftige Herausforderungen wagen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Ort: Universität Bern, UniS, Raum A 003, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern

 

 

Weitere Informationen:
The Club of Rome
Alexander Stefes
Telefon: +41 52 244 08 08,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

 

Bild: (The Club of Rome)

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