Basel - Die Umweltorganisation umverkehR und das Initiativkomitee der Städte-Initiative haben bekannt gegeben, dass die Städte-Initiative Basel nicht zurückgezogen wird. Die Initiative kommt somit am 28. November zusammen mit dem Gegenvorschlag des Grossen Rats zur Abstimmung. „Damit sich die Lebensqualität und Wohnlichkeit für die Basler Bevölkerung spürbar verbessert, braucht es am 28. November ein doppeltes Ja“, schreibt umverkehR in einer Medienmitteilung. Die InitiantInnen seien überzeugt, dass die Ziele der Initiative realistisch sind, was durch Erfahrungen aus anderen Städten wie Strasbourg belegt wird. Nach gründlicher Diskussion hat sich das Initiativkomitee der Städte-Initiative gemäss der Mitteilung gegen den Rückzug der Initiative ausgesprochen. „Damit sich die Lebensqualität für die Bevölkerung spürbar verbessert, braucht es die Städte-Initiative“, begründete EVP-Grossrat Christoph Wydler den Entscheid an der Medienkonferenz. „Die Volksinitiative möchte den Druck hochhalten, damit Regierung und Parlament die Prioritäten in der Verkehrspolitik klar beim ÖV, Velo- und Fussverkehr setzen“. Als grössten Schwachpunkt des Gegenvorschlags sehen die InitiatintInnen der umverkehR-Mitteilung zufolge, dass der Verkehr auf den Hochleistungstrassen weiter zunehmen darf und sogar ein Autobahnausbau denkbar ist. (ug)
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