Washington - Zum Abschluss einer zweitägigen Ministerkonferenz in Washington haben sich 21 Staaten geeinigt, wie man Energieverschwendung Einhalt gebieten kann. Grosse Industrie- und Schwellenländer wollen nach Angaben von Klimainfo auf elf Initiativen zurück greifen, um die Energieverschwendung durch uneffiziente Geräte und Anlagen zu drosseln.
Energie solle demnach unter anderem durch Strom sparende Haushaltsgeräte, besser isolierte Häuser oder verbrauchsarme Autos eingespart werden. Werde dies umgesetzt, sei in den kommenden zwei Jahrzehnten weltweit der Verzicht auf über 500 mittelgrosse Kraftwerke möglich, sagte laut Klimainfo US-Energieminister Steven Chu.
Vertreten bei der Konferenz waren unter anderem Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Japan, Russland, Brasilien, Mexiko, Südafrika, Indien und China, schreibt Klimainfo. Sie erhofften sich über die Energieeinsparungen auch einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel. Die Teilnehmerländer seien zusammen für 70 Prozent des weltweiten Ausstosses klimaschädlicher Treibhausgase verantwortlich. (eg)