Basel - Der Schweizer Ökolandbau-Verband Bio Suisse zeigt sich erfreut über den EU-Beschluss, den Mitgliedstaaten mehr Freiheit in der Einrichtung gentechfreier Zonen zu gewähren. "Bio Suisse fühlt sich bestärkt in ihrem Ziel, auch künftig die Schweizer Landwirtschaft gentechfrei zu halten", heisst es in einer Medienmitteilung der Bioanbau-Dachorganisation. Die Produktion ohne Gentechnik sei ein wichtiger Pfeiler in der Qualitätsstrategie für die Schweizer Nahrungsmittelproduktion. Dem Beschluss der Brüsseler Kommission müssen noch EU-Parlament und der Ministerrat zustimmen. Verwandte Themen| { Bio für alle, 31.05.10 } | | { Neue Bio-Revolution steht an, 28.04.10 } | | { Landwirtschaft als Klimaretter, 16.04.10 } | | { Felder des Todes, 13.04.10 } | | { Landwirtschaft kann Klima retten, 04.02.10 } | | { Manifest der Winzer Europas, 09.12.09 } | | { Guter Wein dank Klimawandel, 04.12.09 } | | { Bio flächendeckend, 29.10.09 } | | { Migros will nachhaltigen Anbau, 28.07.09 } | | { Die Knospe ist eine Marke, 15.07.09 } |
Denn aus Sicht von Bio Suisse stärkt der EU-Entscheid das Bekenntnis der Schweiz zu einer gentechnikfreien landwirtschaftlichen Produktion. Denn der Beschluss der Kommission in Brüssel verringere den Druck auf die Schweiz, die im EU-Raum erlaubten gentechnisch veränderten Pflanzen auch in der Schweiz zuzulassen. Um sich im künftigen Umfeld behaupten zu können, brauche die Schweizer Lebensmittelbranche eine ausgeprägte Qualitätsstrategie. Die gentechfreie Produktion sei bereits jetzt ein wichtiger Eckpfeiler dazu. (ug)
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