Chur - Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch Graubündens soll bis ins Jahr 2025 verdoppelt werden. Das verlangt die am Mittwoch von Bündner Grünliberalen (GLP) eingereichte Initiative "Für eine nachhaltige Energiepolitik" gemäss einer Meldung im Portal Klimainfo.ch.
Die Initiative bezieht sich laut der Meldung auf Energie aus Holz, Biomasse, Biogas, Sonnenlicht, Wind und Geothermie, nicht aber aus Wasserkraft. Im Referenzjahr 2007 habe der Anteil dieser Energieträger im Kanton nach Angaben der GLP gerade mal drei Prozent betragen. Mit einer Verdoppelung stiege er auf sechs Prozent.
Als Gründe für ihre Initiative nennen die Grünliberalen der Meldung zufiolge immer knappere Öl- und Gasvorräte weltweit, steigende Energiepreise, die Abhängigkeit von instabilen Ländern wie Libyen, Iran und Irak und den Klimawandel. Jeder eingesparte Liter Heizöl erhöhe die Versorgungssicherheit und reduziere den Geldabfluss ins Ausland. Der Kanton würde als Wirtschaftsstandort von einer Technologieführerschaft im Bereich der erneuerbaren Energien profitieren, so die GLP. (ug)