Köln – Private Haushalte in Deutschland müssen immer mehr für Energie ausgeben. Wie die Onlineausgabe der Bildzeitung schreibt, seien die durchschnittlichen Kosten für Strom, Erdgas und Benzin eines Drei-Personen-Haushalts seit 1998 um 2.162 Euro auf 5.073 Euro gestiegen – das wäre ein Anstieg um 74 Prozent. Das hätten Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln ergeben.
Demzufolge liege die monatliche Mehrbelastung bei 180 Euro. Diese treffe besonders Pendler und Bewohner von schlecht isolierten Häusern. Preistreiber sind laut IW vor allem die starke Nachfrage aus den USA und China sowie der deutsche Staat: mit Ökosteuer, Umlagen für erneuerbare Energien oder Mehrwertsteuer, schreibt Bild.de. (eg)