Cäsar Ritz würde staunen

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Geschrieben von: Redaktion 08.06.10
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Zürich - Früher wie heute profitiert der Tourismus in der Schweiz im grossen Masse von der Schönheit der Natur. Die Schweiz hat eine lange Hotellerie-Tradition, für die myclimate nun eine Branchenlösung im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz ausgearbeitet hat.

Wie myclimate in einer Mitteilung schreibt, besteht die grösste Aufgabe unseres Jahrhunderts darin, den menschgemachten Klimawandel zu stoppen. Der Tourismus und damit auch die Hotellerie stünden oft in der Kritik, Landschaften nicht im Einklang mit der Natur zu verändern. Der Konsument setze sich zunehmend mit dem Klimaschutz auseinander. Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen würden immer mehr nachgefragt. So sei es an der Zeit, nachhaltige Angebote auch in der Hotellerie zu schaffen.

In Kooperation mit Experten im Bereich der Energieeffizienz setzt myclimate nach eigenen Angaben mit der Branchenlösung für die Hotellerie an diesem Punkt an und bietet eine wissenschaftlich basierte, wirtschaftsorientierte und nachhaltige Lösung an.

In einem ersten Schritt werden relevante Daten innerhalb der genau definierten Systemabgrenzung erfasst und im myclimate Performance-Management-System ausgewertet, steht in der Mitteilung. Dies ergäbe eine wissenschaftlich fundierte CO2-Bilanz als CO2-fokussierte Umweltbuchhaltung, die genau aufzeige, welche Emissionen an CO2 Äquivalenten in welchen Bereichen des Hotelbetriebes anfallen.

In einem weiteren Schritt würden Möglichkeiten zur Energieeffizienz-Steigerung und zur Optimierung relevanter Betriebsprozesse ermittelt. Und schliesslich würden in einer weiteren Konzeptphase geeignete Massnahmen mit möglichst grossem ökonomischen wie auch ökologischen Hebel identifiziert.

Nach Ablauf eines Jahres und mit der zweiten Datensammlung könne myclimate den Betrieb mit einem Umwelt Performance-Management-System horizontal (quer zur Branche) wie vertikal (Entlang der Zeitachse) auswerten und klar aufzeigen, inwiefern sich der Betrieb in den Bereichen Klimaschutz sowie Energieeffizienz verbessert habe. (eg)


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Simon Tribelhorn
«Der Klima­wandel ist eine Tat­sache und stellt eine der zen­tra­len He­raus­for­de­run­gen des 21. Jahr­hun­derts dar. Klima­schutz geht uns alle an und es gilt jetzt zu han­deln. Ge­fragt sind neue, krea­tive Ideen und Inno­vationen. Netz­werke und das Zu­sammen­wir­ken von Wirt­schaft, Wissen­schaft und Po­li­tik sind hier­für un­ab­ding­bar, und zwar über die Lan­des­gren­zen hinaus. Die In­for­ma­tions- und Wis­sens­platt­form nach­hal­tig­keit.org leis­tet dazu einen wich­tigen Bei­trag.»
Simon Tribelhorn,
Geschäftsführer der LIFE Klima­stif­tung Liechten­stein

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