„Ich wünsche mir dass es im Jahr 2030 immer noch Schnee auf den Bergen hat!“ (Alma, 10) „Fürs Jahr 2030 wünsche ich mir, dass auch die Kinder dieser Zeit noch 4 verschiedene Jahreszeiten erleben dürfen!“ (Desirée, 17) „Fürs Jahr 2030 wünsche ich mir, dass mittlerweile alle Menschen verstanden haben, wie wichtig der Klimaschutz ist, und auch ernsthaft daran arbeiten unsere Natur zu schützen.“ (Janina, 16)
In diesen Tagen erhalten alle 246 Parlamentarier der Schweiz Post von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren. Auf individuell gestalteten Postkarten drücken sie aus, wie sie sich die Welt wünschen, wenn sie erwachsen sind. Anlass ist die Debatte zum CO2-Gesetz, die am 31. Mai und am 1. Juni im Nationalrat stattfindet. Verwandte Themen| { Für einen fairen Ausgleich, 19.05.10 } | | { Bereit für die gute Sache, 17.05.10 } | | { Auf die Stärken besinnen, 18.03.10 } | | { Umweltschutz belohnen, 12.03.10 } | | { Kämpfen für eine bessere Welt, 11.01.10 } | | { Klimaschutz kann nicht warten, 21.12.09 } | | { Klimawandel als Chance nutzen, 07.12.09 } | | { Es braucht echte Verpflichtungen, 01.12.09 } | | { Für eine grüne Wirtschaft, 18.11.09 } | | { Es kann mehr getan werden, 17.11.09 } | | { Für einen Dritten Weg, 16.11.09 } | | { Jeder Beitrag zählt, 16.11.09 } | | { Dämpfer für das Klima, 16.11.09 } | | { Arktiseis schmilzt rasant, 04.09.09 } | | { Politik und Wirtschaft gefordert, 17.08.09 } | | { myclimate ehrt Klimaprojekt, 23.06.09 } |
Entstanden ist die Idee dieser Aktion im Rahmen des Projektes Hot Stuff – Chill Out. Auf dieser Online-Plattform tauschen sich aktuell mehrere hundert Jugendliche aus 8 Ländern und 4 Kontinenten darüber aus, was Klimawandel und Klimaschutz in ihren Ländern bedeutet. Auf oft sehr emotionale Art erleben die Jugendlichen, mit wie unterschiedlichen Problemen Jugendliche in anderen Ländern konfrontiert sind. Effi, 13 Jahre, aus Nakuru Kenia ist begeistert davon, dass auf der ganzen Welt Jugendinitiativen entstehen: „Obwohl wir so jung sind, können wir etwas bewegen!“ sagt sie. „Es ist jetzt nicht die Zeit, dem nachzutrauern, was zerstört ist, wir müssen etwas tun.“ Koordiniert wird das Projekt Hot Stuff – Chill Out von der Schweizer Klimaschutzorganisation myclimate.
Im Rahmen von Hot Stuff – Chill Out sind bereits zahlreiche Projekte und Initiativen entstanden, so auch die Postkarten-Aktion, die in diesen Tagen durchgeführt wird. Den Jugendlichen ist es ein Bedürfnis, auch ihre Anliegen im Hinblick auf die CO2-Gesetzgebung auszudrücken – in ihren eigenen Worten und Bildern. Von den Parlamentariern erwarten sie Mut, eine ambitionierte Klimapolitik umzusetzen. Denn schliesslich geht es bei dieser wichtigen Weichenstellung für die Klimapolitik der Schweiz nicht zuletzt auch um ihre Zukunft.
Und wie reagieren die Parlamentarier? BDP-Nationalrätin Ursula Haller aus Thun hat sich spontan bereit erklärt, eine Delegation der Oberstufenschule Buchholz und des Gymnasiums Thun Seefeld zu treffen und die Klimawünsche persönlich entgegenzunehmen. Die Übergabe findet am Freitag, 28. Mai um 11.15 Uhr im Stadtratssaal Thun am Rathausplatz 1 statt. Auch die Medien sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen.
Weitere Informationen:
myclimate Kathrin Dellantonio, Mediensprecherin Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.
Telefon: +41 44 500 43 50
Bild: Die postkarte von Martina, 15: „Fürs Jahr 2030 wünsche ich mir, dass die Natur immer noch so ist, wie sie jetzt ist.“ (myclimate)
|