"Swissness"-Ausstellung

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Geschrieben von: Redaktion 10.03.10
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Bern – Der Bundesrat hat mit dem Gesetzgebungsprojekt "Swissness" die Grundlagen dafür gelegt, dass der Wert der "Marke Schweiz" auch für die Zukunft erhalten bleibt. Über die geplante Gesetzesrevision hat jetzt das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE)  zusammen mit Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und dem Polit-Forum des Bundes an einer Medienkonferenz anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Schweiz drauf… Schweiz drin?" in Bern informiert, schreibt die Bundesverwaltung.

Schweizer Produkte und Dienstleistungen geniessen im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf, so die Bundesverwaltung. Dementsprechend seien die Konsumentinnen und Konsumenten bereit, für Schweizer Produkte und Dienstleistungen einen vergleichsweise höheren Preis zu bezahlen. Bei typisch schweizerischen Produkten kann der wirtschaftliche Mehrwert der schweizerischen Herkunft bis zu 20 Prozent des Verkaufspreises ausmachen, bei Uhren und Luxusgütern sogar noch mehr. Aber auch die Zahl der Missbräuche und der Trittbrettfahrer nehme zu. Eine Gesetzesrevision soll deshalb mehr Klarheit für die Verwendung der Marke Schweiz schaffen, schreibt die Bundesverwaltung. Sie sehe auch Mittel vor, um gegen Missbräuche im In- und Ausland härter vorzugehen.

Die Ausstellung zur "Marke Schweiz" im Berner Käfigturm illustriere anhand konkreter Beispiele aktuelle Missstände und setze sich mit der Frage auseinander, was ein Schweizer Produkt oder eine Schweizer Dienstleistung ausmacht. Sie zeigt laut Bundesverwaltung, was die Gesetzesrevision bringt und weshalb es wichtig ist, die «Marke Schweiz» und deren guten Ruf nachhaltig besser zu schützen. Die Ausstellung dauert vom 10. März bis 26. Juni 2010.

Ergänzend zur Ausstellung finden laut Bundesverwaltung acht Begleitveranstaltungen mit Gesprächsrunden und Vorträgen statt, welche die Kerninhalte der Gesetzesrevision thematisieren sowie das Thema Swissness vertieft behandeln. Ein Highlight ist die Museumsnacht vom Freitag, 19. März, wo der beliebte Radio- und Fernsehmoderator Röbi Koller im Stundentakt Gespräche mit illustren Gästen zum Thema: Typisch Schweiz - Was ist das? führt, schreibt die Bundesverwaltung.

Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) in Bern ist die zentrale Anlaufstelle des Bundes für alle Fragen zu Patenten, Marken, Herkunftsbezeichnungen, Designschutz und Urheberrecht. Es ist in diesen Gebieten für die verwaltungsinterne Vorbereitung der Gesetzgebung zuständig und vertritt die Schweiz in allen Fragen des Geistigen Eigentums in internationalen Organisationen und gegenüber Drittstaaten. An das IGE wendet sich, wer in der Schweiz eine Erfindung zum Patent anmelden, eine Marke registrieren lassen oder ein Design hinterlegen will. (eg)


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