Winterthur - Die Stadt Winterthur kann 4,5 Millionen Franken in ein norddeutsches Windenergie-Projekt investieren. Die Stimmberechtigten haben gemäss einer Meldung in 20-Minuten online die Abstimmungsvorlage "Ocean Breeze" mit 18.188 zu 12.547 Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 49,53 Prozent. Der Anteil Ja-Stimmen 59,2 Prozent.
Die Windfarm, an der sich die eidgenössische Stadt beteiligt, liegt rund 90 Kilometer von der Insel Borkum entfernt. Das Projekt "Ocean Breeze" befindet sich 20-Minuten online zufolge bereits im Bau und soll im Herbst diesen Jahres in Betrieb genommen werden. Aufgestellt werden 80 Windturbinen mit einer Leistung von 400 Megawatt, was 400.000 Haushalte ein Jahr lang mit Energie versorgen kann. Das nun am Sonntag bewilligte Geld der Stadt Winterthur entspricht einer Turbinenleistung von zwei Megawatt.
Sobald der Strom fliesst, wird Winterthur laut 20-Minuten online 23 Rappen für jede Kilowattstunde erhalten, die ins deutsche Netz eingespiesen wird. Das Geld stammt aus der Einspeisevergütung, mit welcher der deutsche Staat die Windenergie fördert.
Stadtrat Matthias Gfeller (Grüne) zeigte sich laut der Meldung in 20-Minuten erfreut über das deutliche Abstimmungsergebnis. Er verwies darauf, dass die Beteiligung am Windenergiepark erst das erste von mehreren Projekten sei, welches er als Vorsteher der Stadtwerke im Bereich der alternativen Energien umzusetzen gedenke. (ug)