Zürich - Die Zahl der Baubewilligungen auf dem Land hat um 19 Prozent zugenommen. Ihr Anstieg wurde in kleinen Gemeinden mit bis zu 2.000 Einwohnern verzeichnet, wo der Bau von fast 43 Prozent mehr Wohnungen bewilligt wurde als im vierten Quartal 2008, schreibt der Tages-Anzeiger. Übers ganze Jahr hinweg gesehen stieg die Zahl der neu bewilligten Wohnungen in den Kleinstgemeinden um 13 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) laut Tages-Anzeiger am Montag mitteilte. Auch die Zahl der Wohnungen, die sich im Bau befunden haben, sei Ende 2009 Schweizweit höher im Vergleich zum Vorjahr. Sie lag mit 63.544 gegen 13 Prozent über dem Vorjahreswert, schreibt Tages-Anzeiger. Der Wohnbau habe sich dabei sowohl in kleinen als auch in grossen Gemeinden intensiviert, in Kleinstgemeinden mit bis zu 2.000 Einwohnern um über 17 Prozent und in Städten um über elf Prozent. Allerdings würden nicht in allen Agglomerationen Wohnungen gebaut. Das BFS weist laut Tages-Anzeiger einen Anstieg der Wohnbautätigkeit namentlich in der Agglomeration Lausanne (+11 Prozent) und im Grossraum Basel (+5 Prozent) aus, wogegen im Raum Bern sich fast ein Viertel weniger Wohnungen in Bau befanden als Ende 2008. Ingesamt seien von Oktober bis Dezember 11.120 Wohnungen bezugsfertig gewesen. (eg)
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