Bern - Der Bundesrat hat beschlossen, in den nächsten zehn Jahren Gebäudesanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. Zudem hat der Bund mit den Kantonen eine Vereinbarung zum Gebäudeprogramm unterzeichnet. Wie Klimainfo.ch berichtet, stehen damit auf Bundesebene 200 Millionen Franken im Jahr zur Verfügung. Verwandte Themen| { Infos rund ums Eigenheim, 16.02.10 } | | { "Mein Minergie-Traumhaus" , 29.01.10 } | | { Bauherren in der Pflicht, 12.01.10 } | | { Coop bietet Minergiehäuser an, 30.09.09 } | | { Marke Minergie gewinnt, 21.09.09 } | | { Banken belohnen Bauherren, 14.09.09 } | | { Mehr Wert dank Minergie, 14.09.09 } | | { Die Schweiz hat einen Vorsprung, 28.08.09 } | | { Noch mehr einsparen, 29.07.09 } | | { Der Staat verschenkt grünes Geld, 19.06.09 } | | { Der Königsweg der Sanierung, 08.06.09 } |
Das Gebäudeprogramm ist ein wichtiger Pfeiler der schweizerischen Klimapolitik, schreibt die Bundesverwaltung. Denn über 40 Prozent des CO2 entstünden beim Heizen. Die eidgenössischen Räte haben laut Bundesverwaltung letztes Jahr beschlossen, einen Drittel oder jährlich maximal 200 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen für das Gebäudeprogramm einzusetzen. Zwei Drittel der Mittel würden für Sanierungen der Gebäudehülle verwendet, ein Drittel werde über Globalbeiträge für erneuerbare Energien an die Kantone ausbezahlt. Bei den Globalbeiträgen erhielten die Kantone nur Geld, wenn sie mindestens gleich viele Mittel für eigene Programme einsetzen. Bereits seien in den Kantonen Programme in Höhe von jährlich 80 bis 100 Millionen Franken geplant. Damit stehen in den nächsten zehn Jahren insgesamt rund drei Milliarden Franken Fördergeld für die Sanierung von Gebäudehüllen, für den Einsatz erneuerbarer Energien, für den Einsatz moderner Haustechnik und die Nutzung von Abwärme zur Verfügung, berichtet die Bundesverwaltung. Das Gebäudeprogramm soll pro Jahr rund 10.000 Gebäudesanierungen und Investitionen von über einer Milliarde Franken auslösen. Damit werde aus heutiger Sicht angestrebt, den CO2-Austoss bis in Jahr 2020 um ca. 2,2 Millionen Tonnen zu reduzieren. Allerdings seien die Entwicklung des Ölpreises und die konjunkturelle Lage ebenso entscheidend. Bereits seit Anfang Jahr können laut Bundesverwaltung Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bei der Fachstelle ihres Kantons Unterstützungsgesuche einreichen. In den ersten zwei Monaten seien 5.200 Fördergesuche eingereicht worden, wobei 2.700 Gesuche die Sanierung der Gebäudehülle betroffen haben sollen, für den Einsatz erneuerbarer Energien im Gebäudebereich seien es 2.500 Gesuche. Im April könnten die ersten Fördergelder ausbezahlt werden. Zentrale Plattform des Gebäudeprogramms ist die Internetseite www.dasgebaeudeprogramm.ch. Dort finden Gesuchssteller das Gesuchsformular, die Bedingungen des Programms und weitere Informationen zu den kantonalen Programmen. E-Mail:
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, Infoline: 044 395 12 29. (eg)
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