Bern - Die Schweiz fördert den Zugang zu langfristigen Finanzierungsmitteln für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Entwicklungs- und Transitionsländern. Der Bundesrat hat gemäss Mitteilung des Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartements Ende verganegner Woche beschlossen, die Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft Swiss Investment Fund for Emerging Markets zu schaffen. Die SIFEM AG habe den Auftrag, die Investitionstätigkeiten im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit zu verwalten. Verwandte Themen| { Patente machen Arme krank, 02.02.10 } | | { Mikrofinanz zündet nächste Stufe, 15.01.10 } | | { Der Süden erhält mehr Macht, 22.12.09 } | | { Sauberer Druck auf Bern, 19.11.09 } | | { Mikrofinanz wächst schneller, 28.10.09 } | | { oikos sucht die Pioniere, 11.08.09 } | | { Firmen sollen Frieden fördern, 17.06.09 } | | { Studieren geht mit Probieren, 10.06.09 } | | { Verantwortung mit Profit, 02.06.09 } | | { Unternehmergeist für Afrika, 20.04.09 } |
Aufgrund des Wachstums der Investitionstätigkeiten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) seit über zwölf Jahren wird eine neue Struktur nötig. Gegen 400 Millionen Franken wurden bis heute in rund 40 Beteiligungen an Risikokapitalfonds zugunsten von kleinen und mittleren Unternehmen investiert, vorwiegend in Asien, Afrika südlich der Sahara und in Südosteuropa. Dieses Entwicklungsmodell ist gemäss Volkswirtschaftsdepartment vielversprechend: Laut 2007 durchgeführten Fallstudien generiere jeder in einen Risikokapitalfonds investierte Franken durchschnittlich zwölf Franken in der lokalen Wirtschaft der Partnerländer, unter anderem durch die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze. Die Kapitalisierung der SIFEM AG, die Ernennung des Verwaltungsrates sowie die organisatorischen Details werden laut Volkswirtschaftsdepartment in einem künftigen Beschluss des Bundesrates festgelegt werden. Es bestehe kein zusätzlicher Finanzbedarf, denn die Kapitalisierung der Gesellschaft erfolge durch die Übertragung des aktuellen Investitionsportfolios des SECO. (ug)
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