Würenlos - Mit dem Projekt BioFresh wollen Wissenschaftler aus 19 internationalen Institutionen eine Plattform zur aquatischen Biodiversität herstellen. Darunter sind auch Forscher der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz EAWAG. Wie das Portal Naturschutz.ch schreibt, soll durch die Bündelung der Informationsvielfalt Abhilfe bei der Lösung der Probleme bei der Veränderung der Süsswasserorganismen geschaffen werden.
Die Seen, Flüsse und Feuchtgebiete zählen zu den am stärksten bedrohten Ökosystemen, schreibt Naturschutz.ch. Mit dem Verlust von Biodiversität gehe nicht nur die Schönheit unseres Planeten, sondern auch die grundlegenden Leistungen der Ökosysteme verloren, von denen wiederum das menschliche Wohlergehen abhängt. So ist sauberes Trinkwasser eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen, die von Binnengewässern bereitgestellt wird, schreibt Naturschutz.ch.
Mangelhaftes Wissen über die einzigartige biologische Vielfalt in Binnengewässern sowie die fehlende Verknüpfung und Verfügbarkeit von vorhandenen Daten und Modellen seien daher dafür mitverantwortlich, dass viele nationale und internationale Biodiversitätsprogramme viel zu kurz greifen. Anstatt immer wieder neue Daten zu generieren, können Wissenschaftler über BioFresh vorhandene Daten nutzen, um beispielsweise Vorhersagemodelle zur Veränderung der Artenvielfalt zu entwickeln, heisst es. Eine interaktive Informationsplattform wie BioFresh sei wesentliche Grundlage für ein erfolgreiches Biodiversitätsmanagement. (eg)