Düsseldorf - Der Energiekonzern Eon will die Zusammenarbeit mit seinem Partner Masdar aus Abu Dhabi bei erneuerbaren Energien ausbauen. Eon will durch die Zusammenarbeit zu den fünf grössten Unternehmen der Branche aufschliessen. Das berichtet das Handelsblatt. Eon hatte laut Handelsblatt 2008 als erster westlicher Energiekonzern eine strategische Partnerschaft mit einem Staatsfonds aus dem Nahen Osten geschlossen. Masdar ist eine Tochter der staatlichen Investmentgesellschaft Mubadala des Golf-Emirats und hat sich auf Investitionen in erneuerbare Energien spezialisiert, schreibt Handelsblatt. Als erstes gemeinsames Projekt habe Eon den Partner als Investor bei London Array, dem grössten Offshore-Windpark der Welt, gewonnen. In der Themsemündung sollen 270 Turbinen installiert werden, berichtet Handelsblatt. Dabei seien Masdar ist mit 20, Eon mit 30 und der dänische Versorger Dong mit 50 Prozent beteiligt. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat der Eon-Konzern die installierte Leistung bereits von einem auf derzeit drei Gigawatt (GW) gesteigert und bis 2015 will er sie auf zehn GW ausbauen, heisst es. Der Konzern habe für den Zeitraum von 2007 bis 2011 acht Milliarden Euro für den Aufbau des Geschäfts bereitgestellt. Derzeit stehe Eon unter den grössten Produzenten erneuerbarer Energien an siebter Stelle - gemessen an der installierten Leistung. "Die Partnerschaft ist sinnvoll", sagt laut Handelsblatt Analyst Matthias Heck von Sal. Oppenheim. Es sei gut, grosse Projekte mit finanzkräftigen Partnern in Angriff zu nehmen, um die finanziellen sowie die politischen Risiken zu verteilen. Schliesslich suche Eon bewusst grössere Projekte, um sich nicht in kleinen Vorhaben zu verzetteln. Ausserdem könne Masdar Eon helfen, neue Regionen zu erschliessen, berichtet Handelsblatt. (eg) |