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Ein Quadratmeter pro Sekunde

Geschrieben von: Myriam Engler, Rüegger Verlag 28.01.10
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Stichworte:         

Anspruch und Realität klaffen in der schweizerischen Raumplanung auseinander. Der anhaltende Siedlungsflächenverbrauch von einem Quadratmeter pro Sekunde und die fortschreitende Zersiedelung der Landschaft stehen im Widerspruch zur raumplanerischen Zielsetzung eines haushälterischen Umgangs mit der Ressource Boden.

In «Raumplanung zwischen Regulierung und Markt» von Markus Gmünder wird aus ökonomischer Sicht umfassend analysiert, weshalb mit dem heutigen Instrumentarium die raumplanerischen Ziele nur ungenügend erreicht werden, und wie sich mit Hilfe anreizorientierter Instrumente die Siedlungs- und Raumentwicklung besser steuern lässt. Hierzu werden anhand ausländischer Fallbeispiele alternative

Ansätze aufgezeigt, angefangen von verursachergerechten Abgabelösungen bis hin zu handelbaren Flächennutzungszertifikaten, und auf ihre Eignung für die Schweiz beurteilt. Der Autor entwirft zudem Vorschläge zur Ausgestaltung eines anreizorientierten raumplanerischen Instrumentenmix für die Schweiz.

Das Buch richtet sich sowohl an Planungsfachleute als auch an Ökonomen, Geographen, Juristen, Politiker oder interessierte Laien, die sich mit der ökonomischen Analyse der Raumplanung im Allgemeinen und mit anreizorientierten Instrumenten im Speziellen vertraut machen wollen.

 

Inhalt (Auszug)
1. Einleitung
Raumplanung im Umbruch
2 Raumentwicklung und Raumplanung in der Schweiz
Bodennutzung und Siedlungsflächenwachstum
Instrumente und Prozesse der Raumplanung
3 Wohlfahrtstheoretische Analyse hoheitlicher
Regulierung in der Raumplanung
Probleme der Marktsteuerung bei der Bodennutzung
Problemfelder infolge raumplanerischer Regulierung
4 Politisch-ökonomische Analyse der Prozesse
Verteilungswirkungen raumplanerischer Prozesse
Organisationsfähigkeit und politischer Einfluss der
einzelnen Anspruchsgruppen
5 Verfügungsrechte und Verhandlungsprozesse im Kontext
Zum Begriff der Property Rights (Verfügungsrechte)
6 Internalisierung externer Effekte durch Preissteuerung
Abgabelösungen, Subventionslösungen nach dem
Besteller-Bezahler-Prinzip
7 Internalisierung externer Effekte durch Handel
Direkte Verhandlungslösungen
Handelbare Zertifikate zur baulichen Flächennutzung
8 Akzeptanz anreizorientierter Instrumente
Ergebnisse der Internetbasierten Befragung
9 Konzeptionelle Modellskizze
Vier Vorschläge zur Ausgestaltung des Instrumentenmix
10Schritte zur Umsetzung anreizorientierter Instrumente
Etappen der Umsetzung


Weitere Informationen:

Rüegger Verlag

Myriam Engler
Tel. 044 491 21 30
Fax 044 493 11 76

 

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