Zürich – Die Naturschutzorganisation WWF hat eine illustrierte Liste der meist betroffenen Tierarten zusammengestellt. Daraus geht hervor, dass es für mehr als einen Drittel der Arten dieser Erde in der Zukunft düster aussieht. Das zeige laut WWF Schweiz die aktuellste rote Liste der internationalen Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature). Von 47.677 untersuchten Arten seien 17.291 vom Aussterben bedroht – 1996 lag die Zahl noch bei rund 10.000. Diesmal brauchen laut WWF beispielsweise der Tiger und der hiesige Skabiosen-Scheckenfalter dringend Hilfe. Besonders hart treffe es auch die Amphibien, bei denen jede dritte Art stark gefährdet sei. Doch es gibt laut WWF auch Lichtblicke. Zu den Glücklichen gehörten diesmal Bienenfresser und Tintenfische. In der Schweiz und weltweit gebe es eine Reihe von Arten, die seit 2009 unter besonderem Schutz stehen oder bei denen bereits etablierte Schutzmassnahmen positive Wirkung zeigten. Doch nicht immer seien die Gewinner für den Menschen willkommen – wie das Beispiel Borkenkäfer zeigt. Die Liste der Gewinner und Verlierer ist unter http://www.wwf.ch/de/newsundservice/news/news/?1257/Gewinner-und-Verlierer-2009 einzusehen. (eg)
|