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Klimaschutz kann nicht warten

Geschrieben von: Saskia Stalder, South Pole 21.12.09
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Die Klimakonferenz in Kopenhagen ist gestern Sonntag Morgen zu Ende gegangen. Delegierte ud Staatschefs aus 193 Staaten rangen zwei Wochen um die richtigen Massnahmen zu den aktuellen Klimaveränderungen. Die Zukunft des internationalen Klimaschutzes ist aber nach wie vor unklar.  South Pole gibt eine Einschätzung, wie Klimaschutz weiter betrieben werden kann und was diese Entwicklung gerade für private Projektentwickler bedeutet.

119 Regierungsvertreter der Länder die zusammen 86 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen zu verantworten haben, diskutierten an der COP15 die zukünftigen Massnahmen und Werkzeuge, mit deren Hilfe der nahenden Klimakatastrophe entgegen gewirkt werden soll. Die ganze Welt wartete mit Spannung auf die Ergebnisse, die  Ausmasse der drohenden Klimaveränderungen und der Bedarf an Massnahmen zum Schutze des Klimas waren das Top-Thema der letzten Wochen. Die Vertreter diskutierten die ganze Nacht bis Sonntag Morgen und konten sich doch nicht auf verbindliche Ziele einigen. Renat Heuberger, COO des Zürcher Klimaschutz-Unternehmens South Pole, war bis zur letzten Minute in Kopenhagen: „Es war eine spannungsgelade, hochpolitische letzte Verhandlungsnacht. Mit einer nie gesehenen Präsenz von Regierungsoberhäuptern konnte ein klares Zeichen für internationalen Klimaschutz gesetzt werden. Die Welt hat sich geeinigt, die globale Temperatur um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen - doch erst die kommenden Monate werden zeigen, ob das Ziel in konkrete Verpflichtungen umgesetzt werden kann.“

 

Klimaschutz kann nicht ewig auf die Politik warten

Dr. Christoph Sutter , CEO von South Pole, gibt eine erste Einschätzung ab, wie Klimaschutz ohne die notwendigen politischen Rahmenbedingung weiter geführt werden kann.“Es ist klar, dass wir mittelfristig bindende politische Rahmenbedingungen brauchen. “ sagt Sutter, “Kopenhagen hat diese noch nicht liefern können. In kommenden Jahr muss daran auf höchstem politischem Level weitergearbeitet werden. Zur Zeit und bis 2012 gilt aber nach wie vor das Kyoto-Protokoll. Die CDM – Projekte haben nichts an Gültigkeit verlohren.”  
South Pole betreut zur Zeit weltweit über 150 Klimaschutzprojekte. “Jetzt ist es mehr denn je an den privaten Akteure zu Handeln und den Klimaschutz voranzutreiben. “ meint Sutter. “Das Problem der globalen Erwärmung und der dringende Handlungsbedarf im Klimaschutz sind dank der Kopenhagener Konferenz wieder zuvorderst ins Bewusstsein der Menschen vorgedrungen”.
“Wir können und sollen auch nicht ewig auf die politischen Entscheidungen warten. Es liegt nun umso mehr an uns allen – einzelnen Staaten, Firmen und Individuen – aktiv freiwilligen Klimaschutz zu betreiben. South Pole wird nun erst recht vemehrt freiwillige Klimaschutzprojekte umsetzen.“ Bereits jetzt hat South Pole Projekte ein interessantes Portfolio von Projekten, die auf diesen Markt ausgerichtet sind.

“Das bedeutet nicht, dass wir uns von den politischen Entscheidungsträgern abwenden werden”, erklärt Sutter. “South Pole wird weiterhin versuchen den internationalen Klimaschutz voranzutreiben um durch praktische Erfahrungen mitzuhelfen, Standards zu entwickeln und  durchzusetzen. Und die Chancen für ein neues internationales Abkommen sind absolut intakt: Kopenhagen hat den Vertretern vieler Länder die Augen geöffnet. Von der breiten Masse weltweit gefordert und von Staatschefs vorbereitet, hat letztlich in Kopenhagen nur die Zeit gefehlt für ein neues Abkommen.”

An der Kopenhagener Konferenz wurde zum Schluss ein Dokument mit den wichtigsten Punkten aufgesetzt, das als Basis für die weiteren Verhandlungen dienen wird. “Die Mühlen der Politik mahlen langsam”, sagt Sutter, “aber sie mahlen. Die Diskussion ist noch nicht zu Ende. Währenddessen aber wird South Pole weitherin schnell und effizient Klimaschutz in konkreten Projekten umsetzten.”

Weitere Informationen:

South Pole Carbon Asset Management Ltd
Saskia Stalder, PR Manager  
Telefon: 043 501 3550
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

 

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