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Wasserverbrauch gesenkt

Geschrieben von: Christelle Huwiler, Switcher 26.11.09
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In enger Zusammenarbeit mit der Firma Quantis analysiert Switcher für den Wasserverbrauch während des gesamten Produktions- und Lebenszyklusses einer Reihe von Produkten. Das Pionierunternehmen für nachhaltige Entwicklung übernimmt damit auch eine Vorreiterrolle im schonenden Umgang mit Wasser.

Die Wasserproblematik hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen und ist zu einem der wichtigsten Themen geworden. Die Vereinten Nationen schätzen, dass mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser haben. Die Konsumgesellschaft trägt einen wesentlichen Anteil an den wachsenden Umweltproblemen, die aus dem Einfluss des Menschen und dem Klimawandel entstehen.

Vor diesem Hintergrund hat Switcher seit Anfang 2009 nach der Minderung der CO2-Emissionen intensiv nach Lösungen für Textilproduktion mit weniger Wasser gesucht. Die Berechnung und Analyse des „Water Footprint“ erfolgt auf der ganzen Produktionskette der in Indien hergestellten Kleider. Zusammen mit Quantis (Spin-Off der EPFL Lausanne) wurde das Gesamtvolumen für die Herstellung eines T-Shirts ermittelt. Der neue Index gibt die Wassermenge (H2O) in Litern (l) von der Erzeugung der Rohstoffe bis zum Verkauf im Laden an.

 

So macht Switcher als erstes Textilunternehmen gegenüber den Konsumenten den Einfluss auf den Wasserhalt transparent. Diese „Wasserspur“ ist zunächst auf den drei Artikeln Bao, Baolino und Gali sichtbar.

Die Methode wurde durch die beiden Wissenschafter Chapagain und Hoekstra in Ableitung des „virtuellen Wassers“ entwickelt. Sie zeigen damit auf, wann und wo im erstellungsprozess eines Produktes am meisten Wasser genutzt wird. Dabei werden alle relevanten Kriterien wie die Zusammensetzung der Rohstoffe (Anteile Baumwolle, Leinen, Polyester usw.), das Gewicht, Herstellungsort, Transportmittel und schliesslich die Lebensdauer des Produktes sowie die Anzahl Waschgänge beim Verbraucher eingerechnet. Diese Gesamtbetrachtung des Wasserbedarfs vom Baumwollfeld bis zur Waschmaschine ergibt den tatsächlichen „Water Impact“ eines einzelnen Kleidungsstückes nach der Quantis-Berechnungsmethode.

H2O-Index auf drei Switcher-Produkten

Artikel 2187 Baolino (T-Shirt für Kinder): 4235 Liter / -26 Prozent
Artikel 2657 Bao (T-Shirt für Erwachsene): 5212 Liter / -26 Prozent
Artikel 2667 Gali (Langarm T-Shirt für Erwachsene): 7102 Liter / -26 Prozent

Der angegebene Prozentsatz gibt an, wie stark Switcher zusammen mit dem langjährigen indischen Lieferanten Prem Groups den Wasserkonsum gegenüber herkömmlicher Herstellung vermindert hat. Über die letzten acht Jahre wurde der Wasserkreislauf im Werk und die Salzrückgewinnung ständig optimiert. Für die drei ersten Produkte mit dem neuen Wasserlabel weist Switcher eine Senkung von 26 Prozent aus.

 

 

Weitere Informationen:

Switscher
Christelle Huwiler, Verantwortliche PR
Telefon: 079 658 76 90  
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

 

 

Bild: Switcher investierte in seiner Prouktionsstaette in Tirupur (Suedindien) mit seinem Partner Prem in eine Wasseraufbereitungsanlage. Switcher rezykliert so einerseits das verwendete Wasser und konnte den Tagesbedarf von 700000 Litern auf 45000 Liter senken. Ebenso ist der Salzverbrauch von 4 Tonnen auf 450 kg gefallen (Photopress/Switcher).

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