Wissenschaftliche Kooperationen mit Entwicklungsländern kommen allen Beteiligten zugute - auch der Schweiz. Dies veranschaulicht eine neue Publikation der Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE). Unter dem Titel: «Gemeinsam zum Erfolg – Was Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern bewirken» werden 12 erfolgreiche Projekte vorgestellt.
Wiederaufbau nach Naturkatastrophen in Indien oder Bodenerosion in Äthiopien: Die Beispiele in dieser Broschüre machen klar, dass es unmöglich ist, Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln, die überall gültig sind. Ebenso wenig schafft es wohl kaum ein Land alleine, die relevanten Fragen zu stellen, und die richtigen Antworten zu finden. Es ist im ureigensten Interesse der Schweiz, zu verstehen, auf welche Weise sich zum Beispiel Epidemien wie die Vogel- oder Schweinegrippe ausbreiten. Dazu braucht sie die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Forschenden dort, wo die Infektionskrankheiten entstehen konnten. Gelingt es in Forschungskooperation, die Epidemien lokal in Schach zu halten, so profitiert letztlich auch die Schweiz – und mit der Globalisierung gewinnen solche weltumspannende Probleme und ihre Erforschung weiter an Bedeutung. Die in dieser Dokumentation vorgestellten Kooperationen zeigen eindrücklich, wie viel durch gemeinsames Lernen und Umsetzen erreicht werden kann – und wie wichtig globale Forschungspartnerschaften sind, die auch ressourcenschwache Länder einbeziehen. «Über Forschungspartnerschaften kann die Schweiz die grossen, gemeinsamen Herausforderungen von Entwicklungsländern und Industrienationen angehen und wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen umsetzen. Das kommt auch der Schweiz umfassend zugute» schreiben die Kopräsidenten der KFPE, Marcel Tanner und Bruno Stöckli im Schlusswort zur Broschüre.Die KFPE setzt sich ein für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungs- und Transitionsländern. Damit will sie einen Beitrag an eine nachhaltige und effektive Entwicklung leisten und zur Lösung von globalen Problemen beitragen. Dabei achtet sie darauf, dass partnerschaftliche Prinzipien eingehalten, die Qualität der Forschung gesichert und die Interessen aller Partner gewahrt werden. Die KFPE ist eine Kommission der SCNAT. Weitere Informationen:
Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) Jon-Andri Lys, Geschäftsführer Telefon: +41 31 311 06 01 Email:
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