Titel Bonn - Studierende der deutschen katholischen Bischöflichen Studienförderung „Cusanuswerk“ haben anlässlich der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen innerhalb der deutschen Initiative 2°C ein christlich motiviertes Positionspapier verfasst. Mit dem Aufruf unter dem Titel Für einen globalen Bund in Solidarität und Nachhaltigkeit wollen sie laut einer Mitteilung vom Montag alle Christinnen und Christen ermuntern, soziale wie auch ökologische Verantwortung zu übernehmen. Verwandte Themen| { 50 Tage zur Rettung der Welt, 18.10.09 } | | { Trendwende bei Klimaverhandlungen, 01.10.09 } | | { Für Erfolg auf Klimagipfel , 08.09.09 } | | { Noch 100 Tage bis Kopenhagen, 28.08.09 } | | { oikos sucht die Pioniere, 11.08.09 } | | { Studieren geht mit Probieren, 10.06.09 } | | { Verantwortung mit Profit, 02.06.09 } | | { Energie muss teurer werden, 15.04.09 } | | { Immer mehr Menschen hungern, 01.02.09 } | | { Klimaabkommen hat Vorrang, 28.01.09 } | | { Die grösste Herausforderung, 12.12.08 } |
In dem Papier stellen die Stipendiaten des Cusanus-Werks, einem der elf Begabtenförderwerke Deutschlands konkrete Forderungen an die Delegierten der UN-Konferenz vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen, aber auch an die Europäische Union sowie die deutsche Regierung. Sie wollen erreichen, dass sich die Politiker für einen bezahlbaren und wirksamen Klimaschutz einsetzen, dessen Kosten fair verteilt werden. Die Studierenden rufen nun zu breiter Unterstützung des Positionspapiers auf. Unterzeichnet wurde der Aufruf unter anderem bereits vom Leiter des Cusanuswerks, Professor Josef Wohlmuth, und zahlreichen weiteren Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft wie dem Ko-Vorsitzenden des Internationalen Ausschusses für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen der UN-Umweltbehörde, Professor Ernst-Ulrich von Weizsäcker, oder dem Sozialethiker und Leiter des Nell-Breuning-Instituts an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main, Professor Bernhard Emunds. (ug)
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