Im Rahmen einer Fachveranstaltung durfte Beat Dietrich, Hüttenwart, Initiant und Co-Planer der neuen Lötschenpasshütte am 10. Juli 2009 von Moritz Steiner, Leiter Dienststelle Energie Kanton Wallis, das Zertifikat für die schweizweit erste energieautarke MINERGIE-Hütte entgegennehmen. Die auf dem 2690 Meter über dem Meer. gelegenen Lötschenpass erstellte Alpinistenunterkunft genügt höchsten Komfortansprüchen und bürgt für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Umwelt.
Als ältester Übergang zwischen Wallis und Bern zieht der Lötschenpass noch heute viele Wanderer an. Die herrliche Aussicht auf die Walliser Viertausender entlohnt sie für den strengen Aufstieg. Die Lötschenpasshütte liegt in einem geologisch sehr interessanten Gebiet, bietet aber auch dem Blumen- und Tierfreund aussergewöhnliche Momente. In der kargen Umgebung der Hütte suchen sich oft ganze Rudel von Steinböcken die saftigsten Kräuter. Verwandte Themen| { Klimaschutz wird profitabel, 13.07.09 } | | { Effizienzpaket ungenügend, 24.06.09 } | | { Der Königsweg der Sanierung, 08.06.09 } | | { Die Ökostadt am Schwarzwald, 05.06.09 } | | { Die Bewohner fühlen sich pudelwohl, 15.05.09 } | | { Kopenhagen wird klimaneutral, 19.03.09 } | | { Es braucht Vorbilder, 05.03.09 } | | { Weit mehr als Alphütten-Flair, 04.02.09 } | | { Wachsen mit Minergie, 02.02.09 } | | { Häuserbauer als Energiesparer, 17.11.08 } | | { In "grüne" Immobilien investieren, 07.11.08 } | | { Grüne Stadt in der Wüste, 03.10.08 } |
Die Lötschenpasshütte liegt am höchsten Punkt des Überganges auf 2690Meter über dem Meer und bietet 70 Personen Platz in diversen Massenlagern. Die Hütte wurde in den vergangenen Jahren fundamental erneuert und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Im Vordergrund der Erneuerung stand eine Kombination moderner Technik und dem Einsatz örtlicher Energie für einen komfortablen Betrieb der Hütte. Luftvorwärmung, Blockheiz-Kraftwerk mit Wärmegewinnung, Sonnenkollektoren, Komfortlüftung, Photovoltaik-Module, und eine Windenergieanlage stehen heute zur Verfügung. Die Berghütte mit dem Zertifikat VS-537 wurde nach den Kriterien von MINERGIE erstellt. Viele Vorteile für die GebäudenutzerDass die neue Lötschenpasshütte im MINERGIE-Standard realisiert wurde, bringt den Besuchern und Betreibern zahlreiche Vorteile: Sie haben keine kalten Füsse, da die Wärme durch die Bodenheizung von unten kommt; die Fensterplätze weisen keinen Durchzug auf und von den Wänden strahlt wegen der guten Dämmung keine Kälte ab. Mittels Lüftung wird die Wärme im ganzen Haus verteilt. Weiter geniessen die Alpinisten dank der Komfortlüftung in den Schlafräumen, besonders bei kaltem und stürmischem Wetter, viel Komfort und haben am Morgen trockene Kleider und Schuhe. Fachveranstaltung mit ZertifkatsübergabeDank dem verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Umwelt nimmt die Lötschenpasshütte eine einmalige Vorbildrolle ein. Sie ist die erste Berghütte dieser Art in der Schweiz. Deshalb hat der Verein MINERGIE in Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis, der Saint-Gobain Isover und den Betreibern der Lötschenpasshütte am 10. Juli eine Fachveranstaltung mit Zertifikatsübergabe und Objektbesichtigung organisiert. Im Anschluss an die Referate überreichte Moritz Steiner, Leiter Dienststelle Energie des Kantons Wallis dem Hüttenwart, Initiant und Co-Planer Beat Dietrich das MINERGIE-Zertifikat und die Plaketten für das erste energieautarke MINERGIE-Hütte.
Weitere Informationen: Geschäftsstelle MINERGIE Antonio Milelli, Verantwortlich für Kommunikation und Presse Telefon: 031 350 40 60 E Mail:
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Telefon 031 350 40 60 Bild Frontseite: Übergabe Zertifikat: v.l.n.r.: Moritz Steiner (Leiter Dienststelle Energie Kanton Wallis), Beat Dietrich (Initiant und Hüttenwart Lötschenpasshütte) und Franz Beyeler (Geschäftsführer MINERGIE). (Minergie) Bild Textseite: Die neue Lötschenpasshütte wurde im MINERGIE-Standard (VS-537) realisiert. (Minergie)
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